Neustart nach Corona-Pause

Flixbus von Bremen nach Berlin fährt wieder

Zwei Monate lang fuhren in Deutschland wegen der Corona-Pandemie keine Fernbusse. Nun startet Flixbus als erstes Unternehmen wieder mit einigen, wenigen Verbindungen seinen Betrieb - auch ab Bremen.
22.05.2020, 16:32
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Von Maurice Arndt mit dpa
Flixbus von Bremen nach Berlin fährt wieder

Mit einer Nachtfahrt nach Berlin startet Flixbus wieder seinen Betrieb ab Bremen.

Björn Hake

Reisende und Pendler in Deutschland können wieder Fernbus fahren. Nach zwei Monaten Corona-Pause kündigte Flixbus einen Neustart für Donnerstag nächster Woche (28. Mai) an. Die grünen Busse steuern zunächst knapp 50 Halte an, wie der deutsche Marktführer am Freitag ankündigte. Auch von Bremen aus gibt es wieder eine Verbindung.

Vor der Krise gab es zehnmal so viele Verbindungen wie jetzt. Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus standen die Busse aber auch seit dem 18. März still. Konkurrenten wie Blablabus und Pinkbus haben noch nicht angekündigt, ob und wann sie den Betrieb wieder aufnehmen.

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Von Bremen aus fährt Flixbus künftig wieder viermal die Woche eine gut fünfstündige Nachtverbindung nach Berlin. Los geht es am Freitag, 29. Mai, um 21.50 Uhr. Anschließend gibt es die Verbindung jeweils mittwochs, donnerstags, freitags und samstags zur gleichen Uhrzeit. Von Bremerhaven aus fahren die Busse noch nicht wieder.

„Wir wollen auch in diesen Corona-Zeiten sicheres Reisen ermöglichen“, sagte Flixbus-Geschäftsführer André Schwämmlein der Deutschen Presse-Agentur. Dazu habe man ein Hygienekonzept erarbeitet. Busse werden nach jeder Fahrt desinfiziert. Es gilt der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern an Haltestellen und beim Ein- und Aussteigen. Fahrkarten würden berührungslos kontrolliert, Desinfektionsmittel stehe bereit.

Wie bei der Bahn sollen Sitzplätze aber nicht gesperrt werden, wie Schwämmlein sagte. „Das ist wirtschaftlich nicht darstellbar.“ Fahrgäste müssen aber während der gesamten Fahrt Mundschutz tragen. Hier sei auch Eigenverantwortung gefragt, sagte Schwämmlein. „Wir appellieren an unsere Fahrgäste, ihre Reise nur dann anzutreten, wenn sie beschwerdefrei sind.“ Teurer sollen die Fahrten trotz des höheren Aufwands nicht werden. „Wir gehen davon aus, dass wir das Preisniveau halten können, das wir vor der Krise hatten.“

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Wann das Zugangebot Flixtrain wieder buchbar ist, steht noch nicht fest. Zunächst soll bald auch wieder der grenzüberschreitend gefahren werden. „Wir hoffen, dass sich in den nächsten Wochen eine verantwortungsvolle europäische Lösung etabliert“, sagte Schwämmlein.

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