Kommentar über die Sparkasse Bremen Neue Wege und Experimente

Umzug und Umbruch: Die Sparkasse Bremen packt den Wandel in der Finanzbranche offensiv an. Dabei muss sich manches Experiment noch beweisen, schreibt Lisa Boekhoff.
12.02.2020, 06:00
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Neue Wege und Experimente
Von Lisa Schröder

Die Sparkasse Bremen zieht also tatsächlich in den Technologiepark. Sicher, das ist lange bekannt – und doch lässt sich die Bank noch schwer im Neubau vorstellen und kaum vom Brill wegdenken. Das historische Finanzzentrum mit der hübschen Kassenhalle ohne Sparkasse? Doch Vorstandschef Tim Nesemann plant einen großzügigen Wandel seiner Bank. Neues Denken kann in seinen Augen nicht an alter Stätte funktionieren. Unternehmen wie Google, Amazon, Apple und Fintechs sollen die Vorbilder für mehr Innovation, Geschwindigkeit und Kundenorientierung sein. Die Sparkasse geht den Umbruch in der Finanzwirtschaft offensiv an.

Nun gibt es etwa die Zusammenarbeit mit Neusta. Die Sparkasse hat damit Zugriff auf Wissen, das ihr fehlt, für Banken aber immer wichtiger wird. Außerdem setzt sie auf Smavesto, auf Anlage auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Die Sparkasse hat viel Zeit und Geld in ein eigenes Produkt investiert, anstatt schlicht am Markt zuzugreifen. Smavesto soll bundesweit Strahlkraft haben. Noch sind die Kundenzahlen überschaubar. Auch das Konzept Stadtteilfiliale ist erst im Aufbau. In diesen Zeiten geht es aber nicht ohne Experimente.

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