Zehn Einrichtungen geplant

Bremer Specht-Gruppe baut neue Pflegeheime

Die Bremer Specht-Gruppe wird bis 2024 zehn Pflegeeinrichtungen in Norddeutschland bauen. Eins davon soll in Bremen entstehen und Platz für 210 Bewohner bieten.
11.09.2020, 05:00
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Bremer Specht-Gruppe baut neue Pflegeheime
Von Felix Wendler
Bremer Specht-Gruppe baut neue Pflegeheime

Für 200 Millionen Euro sollen zehn neue Pflegeheime von der Bremer Specht-Gruppe errichtet werden.

Specht-Gruppe

Die Bremer Specht-Gruppe hat erneut eine millionenschwere Vereinbarung über den Bau von Pflegeheimen und Senioren-Appartements geschlossen. Abnehmer der zehn Pflegecampus, die vor allem im norddeutschen Raum entstehen sollen, ist der belgische Aedifica-Fonds. Der Bau der Einrichtungen soll 2024 abgeschlossen sein. Das teilte Aedifica am Donnerstag mit. Demnach betrage das Gesamtvolumen des Auftrags etwa 200 Millionen Euro. Das Bauvorhaben beinhalte auch einen Pflegecampus in Bremen für 210 Bewohner; dazu sollen Einrichtungen unter anderem in Stuhr und Twistringen entstehen. Insgesamt 1260 Bewohner würden in den zehn Objekten nach Bauabschluss Platz finden. Dabei seien sowohl Plätze für Senioren mit hohem Pflegebedarf als auch Wohnungen für selbstständige Bewohner geplant. Die ersten Bauarbeiten sollen nach Angaben der Aedifica noch vor Ende des kommenden Jahres beginnen.

„Mit dieser zweiten Kooperationsvereinbarung investiert Aedifica erneut in die Entwicklung qualitativ hochwertiger, innovativer Wohn- und Pflegegebäude, die den sich verändernden Erwartungen von Senioren sowie den aktuellen Herausforderungen im Pflegebereich gerecht werden”, lässt sich Aedifica-Geschäftsführer Stefaan Gielens zitieren. Es sei vereinbart worden, die Einrichtungen von verschiedenen privaten und gemeinnützigen Pflegedienstleistern betreiben zu lassen, heißt es in der Mitteilung von Aedifica weiter. Bereits vor drei Jahren hatte es zwischen der auf Pflegeheime spezialisierten Specht-Gruppe mit Sitz in der Überseestadt und der Aedifica eine Kooperation in gleicher Größenordnung gegeben. Damals wurde der Bau von 17 Seniorenresidenzen vereinbart – unter anderem in Oberneuland, Achim und Weyhe. Seit 1988 hat die Specht-Gruppe über 100 vergleichbare Einrichtungen gebaut.

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