Privatisierungspläne des Bundes Tanklager-Verkauf gescheitert

Farge·Schwanewede. Der Verkauf des Bundeswehr-Tanklagers in Bremen-Farge ist offenbar gescheitert. Das größte Kraftstoff-Reservoir der Bundesrepublik sollte eigentlich an einen privaten Betreiber übergehen. Nun ist die Zukunft ungewiss.
27.05.2013, 17:16
Lesedauer: 1 Min
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Tanklager-Verkauf gescheitert
Von Stefan Dammann

Farge·Schwanewede. Der Verkauf des Bundeswehr-Tanklagers in Bremen-Farge ist offenbar gescheitert. Das größte Kraftstoff-Reservoir der Bundesrepublik sollte eigentlich an einen privaten Betreiber übergehen. Nun ist die Zukunft ungewiss. Das Lager schließt zum Monatsende und hat dann für den Bund keine Funktion mehr.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hatte mit großflächigen Anzeigen in deutschen Tageszeitungen um einen privaten Betreiber geworben. Offenbar sah es zunächst auch nach einem Erfolg aus. Die Anstalt hatte mit einem Investor verhandelt, doch der niedersächsische Landkreis Osterholz, in dem ein Teil des Geländes liegt, fordert angeblich zu hohe Auflagen.

Demnach wollen die Niedersachsen im Vertrag einen Rückbau festgeschrieben haben, falls der neue Eigentümer eines Tages nicht mehr an dem Gelände interessiert ist. Außerdem fordern sie dafür die Hinterlegung einer Bürgschaft.

Wenn sich die bisherige Betreiberfirma Tanquid zum Monatsende von dem Gelände zurückzieht, übernimmt zunächst ein Dienstleister aus Speyer die Instandhaltung der technischen Infrastruktur.

Das Tanklager war im Zweiten Weltkrieg für die Wehrmacht auf 320 Hektar errichtet worden, um einen Kraftstoffvorrat von bis zu 320.000 Litern anzulegen. Der Boden des Geländes gilt als kontaminiert.

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