Ohne Mailadresse kein Fernseherkauf Rentnerpaar fühlt sich von Saturn diskriminiert

Vor Ort bei Saturn einkaufen war zuletzt nicht so richtig möglich. Da wollte Jutta S. über die Hotline ein TV-Gerät bestellen. Weil das nur mit Mail-Adresse ging, fühlt sich die Rentnerin diskriminiert.
24.05.2021, 20:10
Lesedauer: 4 Min
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Rentnerpaar fühlt sich von Saturn diskriminiert
Von Florian Schwiegershausen

In den vergangenen Wochen war es wegen der Pandemie ja nicht so einfach, in Geschäften einzukaufen. Trotzdem hatten es Jutta S. aus Oyten und ihr Mann auf einen neuen Fernseher von Philips abgesehen. 55 Zoll groß ist der und kostet 1269 Euro. Das Rentnerpaar wollte sich etwas gönnen. Da sie nicht wussten, ob und wie sie aufgrund der aktuellen Corona-Lage etwas beim Saturn in der Bremer Innenstadt kaufen könne, rief die 81-Jährige bei der Hotline des Konzerns an, um den Fernseher nach Hause zu bestellen. Nachdem sie sich durch das Auswahlmenü getippt hatte, landete sie bei einer Mitarbeiterin. Die sagte, das Gerät sei verfügbar. Die Rentnerin erinnert sich: "Als ich meinte, dann sollte sie die Bestellung aufnehmen, sagte sie, ich möge ihr meine E-Mail-Adresse geben, dann geschehe alles automatisch."

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