12 Euro ab 1. Oktober Mehr Geld für knapp 60.000 Bremer

In kaum einer westdeutschen Stadt ist der Niedriglohnsektor so ausgeprägt wie in Bremerhaven. Auch in Bremen arbeiten 18 Prozent der Vollzeitbeschäftigten für wenig Geld. Nun freuen sich viele auf mehr Gehalt.
13.09.2022, 05:00
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Mehr Geld für knapp 60.000 Bremer
Von Björn Struß

Sie arbeiten jede Woche 40 Stunden, der Lohn reicht aber nur für das Nötigste. In Bremen und insbesondere in Bremerhaven ist das für viele Menschen trauriger Alltag. Nach Zahlen der Arbeitnehmerkammer arbeiten in Bremen 18 Prozent der Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor, in Bremerhaven sind es 22 Prozent. In einem Vergleich der westdeutschen Städte ist die Seestadt damit fast Spitzenreiter, nur in Osnabrück ist diese Quote noch höher. Doch im Oktober dürfen sich im Land Bremen 58.800 Beschäftigte auf mehr Gehalt freuen. Der Mindestlohn steigt von 10,45 auf 12 Euro pro Stunde. Am Montag informierte die Arbeitnehmerkammer mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel (SPD) über die Auswirkungen für Bremen.

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