Serie: Arbeitsmarkt der Zukunft (3) „Deutschland kann sich nicht als Verlierer der Globalisierung sehen“

In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele Arbeitsplätze in Niedriglohnländer ausgelagert. Ein Experte erklärt, wieso dieser Trend vorbei sein könnte, die Globalisierung aber weiter Bestand hat.
09.09.2020, 05:00
Lesedauer: 5 Min
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„Deutschland kann sich nicht als Verlierer der Globalisierung sehen“
Von Jean-Pierre Fellmer

Neben der Technologie und der Demografie ist sie eine der drei Triebfedern für den Wandel des Arbeitsmarkts: die Globalisierung. Sie förderte in den vergangenen Jahrzehnten den internationalen Handel, Unternehmen verlagerten ihre Produktion ins Ausland, die Ländergrenzen des Arbeitsmarkts wurden durchlässiger. Seit einigen Jahren scheint es jedoch einen Gegentrend zu geben: Die USA setzen auf Protektionismus und Handelszölle, nationalistische Machthaber schotten sich ab und durch die Corona-Pandemie kommt die Frage auf, ob internationale Lieferketten zu anfällig gegenüber Krisen sind.

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