Wirtschaftsdeputation in Bremen

Von guten Ideen lernen können

Am Mittwoch kommt die Wirtschaftsdeputation zu einer Sondersitzung zusammen. Zu Wort kommen sollen dort Bremer Vertreter von Verbänden und Firmen, die Vorbildfunktion in der Corona-Krise haben.
12.01.2021, 05:00
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Von guten Ideen lernen können
Von Maren Beneke

Bremen. Den Blick nach vorn statt zurück – das ist das Ziel der wirtschaftspolitischen Sprecher von SPD, Grünen und Linken. Daher haben Volker Stahmann, Robert Bücking und Ingo Tebje sich dafür eingesetzt, dass die Wirtschaftsdeputation am Mittwoch außerplanmäßig in einer Videokonferenz zusammenkommt und Experten angehört werden, die aus ihrer Sicht Aufbruchstimmung verbreiten und als Best-Practice-Beispiele anderen Unternehmern Vorbild sein können. „Wir wollen uns um die Branchen kümmern, die besonders gebeutelt sind“, sagt Stahmann, „und von ihnen lernen, wie man durch die Krise kommt.“

Nach einem Kurzreferat von Jutta Günther, Konrektorin an der Universität Bremen, sollen sieben Vertreter unterschiedlicher Verbände und Firmen ihre Ideen in jeweils nicht mehr als zehn Minuten präsentieren – darunter unter anderem die Vorstände vom Klub Dialog, Joke-Event-Chef Christian Seidenstücker oder Moritz Stich von der gleichnamigen Wäscherei. An der sich anschließenden Diskussion dürfen sich neben den Deputierten dann auch Kammern, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände beteiligen.

„Wir leuchten das Ende des Tunnels der Corona-Krise aus“, begründet Grünen-Politiker Bücking. Man wolle schauen, wie sich die Branchen neu aufstellen würden und eine Übergangsphase gestaltet werden könne. „Wo hat sich in den vergangenen Monaten grundlegend etwas geändert, wo gibt es neue Geschäftsmodelle und Ansätze?“, ergänzt Ingo Tebje (Linke). „In erster Linie wollen wir zuhören“, teilen die wirtschaftspolitischen Sprecher mit. Und sie hoffen nach eigenen Angaben zu erfahren, wie Politik unterstützen kann – auch durch Hilfe beim Netzwerken und beim Bekanntmachen der „Pioniere“ in der breiteren Öffentlichkeit. „Es darf nicht bei der einen Veranstaltung bleiben“, sagt Volker Stahmann (SPD).

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