75 Jahre WESER-KURIER

Hätten Sie's gedacht? - der WESER-KURIER in Zahlen

Wie viele Leserbriefe erreichen den WESER-KURIER? Auf wie viele Lebensjahre blickt der älteste Abonnent zurück, wo wohnt die am weitesten vom Pressehaus entfernte Leserin? Die WK-Leser in Zahlen.
18.09.2020, 08:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Ben Zimmermann und Tobias Winkler
Hätten Sie's gedacht? - der WESER-KURIER in Zahlen

329.000 Menschen im Verbreitungsgebiet lesen täglich den WESER-­KURIER.

WK

Sechs Jahre jung war der jüngste Schreiber eines Leserbriefs in diesem Jahr. Die Zahl derer, die zum ersten Mal einen Leserbrief geschickt haben, ist 2020 ­signifikant gestiegen. Seit 2018 erhöht sich der Anteil der Frauen kontinuierlich.

66 Prozent der Leser teilen sich den ­WESER-KURIER mit anderen Personen. Damit lesen durchschnittlich 2,5 Menschen eine Zeitung und bilden, so der Sprach­gebrauch publizistischer Forscher, eine Zeitungsnutzungsgemeinschaft.

Rund 3000 Leserbriefe veröffentlichte die Redaktion im vergangenen Jahr. Viele Leser beteiligen sich regelmäßig und hatten 2019 zehn bis zwölf ihrer Briefe im Blatt. Letztlich erreicht den WESER-­KURIER weit mehr Post der Leser. Um ein breites Meinungsspektrum abzubilden, veröffentlicht der WK nicht mehr als eine Einsendung pro ­Person und Monat.

46 Minuten Zeit nehmen sich die Leser im ­Durchschnitt für eine Ausgabe. Damit liegt der ­WESER-KURIER deutlich vorn: Eine Tageszeitung zieht ihre Leser in Deutschland gemeinhin 38 Minuten in ihren Bann. Und: Knapp die Hälfte der WK-Leser gibt sich mit einer Lektüre nicht zufrieden und liest die Ausgabe mehrmals.

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Foto: WK

21 Jahre jung ist der jüngste Abonnent. Er wohnt in Lemwerder und liest seit rund zwei Jahren das E-Paper. „Damit ist man mobil“, sagt Jannik Evers. Verständlich informiere ihn der ­WESER-KURIER über aktuelle Themen aus Bremen, Deutschland und der Welt. Besonders schätze er die Nachrichten und Geschichten aus den Stadtteilen. Ein weiterer Grund seiner Entscheidung für das E-Paper: Der Verzicht auf Papier spare Ressourcen.

5793 Kilometer Luftlinie entfernt vom Pressehaus wohnt die am weitesten entfernte Leserin des WESER-KURIER. Sie abonniert die Zeitung seit rund 20 Jahren und lebt in Mashpee, ­einer Stadt im US-Bundesstaat Massachusetts.

Mehr als 74.000 Nutzer folgen der Berichterstattung über Werder Bremen: Damit zählt WK Flutlicht auf Facebook, Twitter und Instagram rund 1,75 Mal so viele Follower wie das Weserstadion Plätze (42.358).

Fast 65 Jahre – und damit am längsten – ­abonniert eine Dame aus dem nordrhein-westfälischen ­Königswinter den WESER-KURIER. Die 99-Jährige hat das Abo im November 1955 abgeschlossen.

35,2 Prozent der Leser sind zwischen 14 und 49 Jahre alt. 27,8 Prozent blicken auf 50 bis 64 Lebensjahre zurück. 37 Prozent sind älter als 65 Jahre.

329.000 Menschen im Verbreitungsgebiet lesen täglich den WESER-­KURIER.
Damit erreicht dieser 33 Prozent der hiesigen Bevölkerung, in Bremen allein ist es knapp jeder zweite Bürger (45,3 Prozent). Deutschlandweit zählt der WK jeden Tag 346.000 Leser.

103 Jahre alt ist der älteste bekannte ­Abonnent des ­WESER-KURIER. Seit vielen Jahrzehnten lässt sich Curt Müller aus Kattenturm die Zeitung ins Haus schicken – vor drei Jahren schloss er zusätzlich ein ­E-Paper-Abo ab. „Auf dem iPad ist es für ihn einfacher zu lesen, da kann er die Buchstaben vergrößern“, sagt sein Enkel Erik Koch (37). Jeden Nachmittag besucht er seinen Großvater zum Kaffeetrinken. „Danach liest die junge Generation die Print­ausgabe – und mein Opa digital.“

Knapp 1500 Geschäfte, Kioske und Co. ­verkaufen den WESER-KURIER – vorwiegend in Bremen und der Region, aber auch bundesweit.

Nahezu 177.000 Nutzer folgen dem WESER-KURIER und seinen Regionalausgaben in den sozialen Netzwerken ­Facebook, Twitter und Instagram.

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Info

Zur Sache

Dieser Artikel ist Teil der Sonderveröffentlichung zum 75. Geburtstag des WESER-KURIER. Am 19. September 1945 erschien die erste Ausgabe unserer Zeitung. Anlässlich des Jubiläums blicken wir zurück auf die vergangenen Jahrzehnte: Erinnern uns an die Anfänge unserer Zeitung und auch an die ein oder andere Panne. Und wir schauen nach vorn: Wie werden Künstliche Intelligenz und der Einsatz von Algorithmen den Journalismus verändern? Natürlich denken wir auch an Sie, unsere Leser und Nutzer. Wer folgt unseren Social-Media-Kanälen, wer liest unsere Zeitung? Was ist aus den Menschen geworden, über die wir in den vergangenen Jahren berichtet haben? Und wie läuft er eigentlich ab, so ein Tag beim WESER-KURIER?

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