Tura geht im Verfolgerduell beim ATSV Sebaldsbrück mit 0:9 unter / Youngster Ferdi Yilmaz trifft zweimal

Zimmermann: Das war ein peinlicher Auftritt

Sebaldsbrück. Wenn der Fünfte den Vierten empfängt, darf man eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Nicht so beim gestrigen Vergleich ATSV Sebaldsbrück gegen Tura Bremen: Gleich mit 9:0 (4:0) fegten die Gastgeber die erschreckend schwachen Gröpelinger vom Platz und zogen in der Tabelle am Gegner vorbei auf Platz vier. 'Das war ein peinlicher Auftritt', sagte Tura-Trainer Andreas Zimmermann. 'Wir haben überhaupt keine Gegenwehr geleistet und nicht einmal richtig auf das Tor geschossen. Das ist traurig. Es tut weh, dass wir uns eine bisher gute Saison jetzt so kaputt machen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.'
19.04.2010, 04:30
Lesedauer: 1 Min
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Zimmermann: Das war ein peinlicher Auftritt
Von Frank Büter

Sebaldsbrück. Wenn der Fünfte den Vierten empfängt, darf man eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Nicht so beim gestrigen Vergleich ATSV Sebaldsbrück gegen Tura Bremen: Gleich mit 9:0 (4:0) fegten die Gastgeber die erschreckend schwachen Gröpelinger vom Platz und zogen in der Tabelle am Gegner vorbei auf Platz vier. 'Das war ein peinlicher Auftritt', sagte Tura-Trainer Andreas Zimmermann. 'Wir haben überhaupt keine Gegenwehr geleistet und nicht einmal richtig auf das Tor geschossen. Das ist traurig. Es tut weh, dass wir uns eine bisher gute Saison jetzt so kaputt machen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.'

Was indes auch nicht nötig ist, da die Zahlen für sich sprechen. Zahlen, die ATSV-Trainer Cengiz Cakir wiederum frohlocken ließen, 'denn neun Tore muss man ja erstmal machen'. Eckpfeiler des Erfolges waren Simon Cakir, der fünf Treffer vorbereitete und einmal selbst traf, Arbeitsbiene Kubilay Büyükata im Mittelfeld und Harun Cakir, der in der Defensive alles unter Kontrolle hatte. Den Torreigen eröffnete ein agiler Mustafa Celik in der elften Minute, bis zur 25. Minuten legten Vitali Naam, abermals Celik sowie Simon Cakir zur 4:0-Pausenführung nach. Schon zu diesem Zeitpunkt war die einseitige Partie mehr als entschieden. Doch Sebaldsbrück hatte seinen Torhunger noch nicht gestillt. Die Platzherren marschierten unaufhaltsam, kombinierten flüssig bis zur Grundlinie und passten die Bälle ein ums andere Mal in den Rücken der Turaner Abwehr. 'Da mussten unsere Stürmer nur noch den Fuß hinhalten', freute sich 'Wicky' Cakir über die ansprechende Leistung seiner Mannen, die kompakt auftraten

und auch im Gefühl des sicheren Sieges nicht nachlässig wurden. Kadir Karabas baute den Vorsprung in der 65. Minute auf 5:0 aus, danach ging es wie schon im ersten Durchgang Schlag auf Schlag. Youngster Ferdi Yilmaz (2), der ebenfalls eingewechselte David Airich und abermals Karabas sorgten für den 9:0-Endstand. Jetzt fiebert der ATSV dem Spitzenspiel gegen Weyhe am Sonntag entgegen.

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