Zustimmung zur Zwischennutzung

Zucker zieht ins Jakobushaus

Die Künstlernetzwerke Zucker und Zuckerwerk dürfen zur Zwischennutzung ins Jakobushaus einziehen. Der Beirat Mitte begrüßte die Idee am Montagabend einstimmig.
05.12.2017, 20:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Liane Janz
Zucker zieht ins Jakobushaus

Die Künstler der Vereine sollen das Jakobushaus, auch bekannt als Papageienhaus, beleben.

Karsten Klama

Der Beirat Mitte begrüßt einstimmig die Idee, die Vereine Zucker und Zuckerwerk zur Zwischennutzung ins Jakobushaus einziehen zu lassen. Das machten die Stadtteilpolitiker auf ihrer Sitzung am Montagabend deutlich. Die Künstlernetzwerke müssen am Ende des Jahres vom Kellogg’s-Gelände runter und bauen dort bereits alles ab. Das Jakobushaus in der Bahnhofsvorstadt zwischen Bahnstrecke und Autobahnzubringer steht derzeit leer.

Die Künstler wollen sich das Haus in drei Phasen erobern, stellte Oliver Hasemann von der Zwischenzeitzentrale (ZZZ) die Pläne vor. Kurzfristig sollen Ateliers und Studios einziehen. Während die Kunstschaffenden schon drinnen sind, sollen in der zweiten Phase Räume des Hauses zu Veranstaltungsräumen eingerichtet werden. Schließlich soll auch eine Öffnung in den Stadtteil und für andere Nutzungen erfolgen. Das können Bildungsangebote oder Angebote für geflüchtete Menschen sein.

Es gebe einen Senatsbeschluss, der besage, dass dem Zuckerwerk das Haus, das auch als Papageienhaus bekannt ist, zur Zwischennutzung angeboten wird, erklärte Bürgerschaftsmitglied Kai Wargalla (Grüne). Während die Künstler das Haus beleben, sollen andere Nutzungen, wie beispielsweise Wohnen, geprüft werden. „Der politische Wille ist auf jeden Fall da“, sagte sie. Für das Künstlernetzwerk drängt die Zeit, da die Kunstschaffenden voraussichtlich ab 1. Januar mit ihren Werken und Arbeitsmaterialien auf der Straße stehen.

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