Bremer Kriminal-Theater spielt im Juni einige abwechslungsreiche Stücke Zwei Leichen, ein Sarg

Osterfeuerberg. Mit Friedrich Dürrenmatts „Die Panne“ startet das Bremer Kriminal-Theater an der Theodorstraße 13a im Ortsteil Osterfeuerberg in den Monat Juni. Am Freitag, 2.
01.06.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Matthias Holthaus

Osterfeuerberg. Mit Friedrich Dürrenmatts „Die Panne“ startet das Bremer Kriminal-Theater an der Theodorstraße 13a im Ortsteil Osterfeuerberg in den Monat Juni. Am Freitag, 2. Juni, um 20 Uhr präsentiert Ralf Knapp eine kriminalistisch-kulinarische Lese-Performance, in der Alfredo Traps auf einer Geschäftsreise eine Autopanne hat und die ihn zwingt, in einem kleinen Ort zu übernachten. In der Villa des Herrn Werge findet er ein Fremdenzimmer. Inklusive eines Fingerfood-Menüs mit fünf Gängen beträgt der Eintritt 29 Euro, die Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich.

Ein aberwitziges Theatervergnügen nach dem Filmklassiker von Alfred Hitchcock erwartet die Zuschauer am Sonnabend, 3. Juni, Freitag, 9. Juni und Sonnabend, 10. Juni, jeweils um 20 Uhr: Vier Schauspieler in mehr als fünfzig Rollen nehmen in dem Stück „Die 39 Stufen“ die Zuschauer mit auf Richard Hannays abenteuerliche Reise.

Zwei Leichen, ein Sarg heißt es am Freitag, 16. Juni, Sonnabend, 17. Juni, Freitag, 23. Juni, Sonnabend, 24. Juni, sowie Freitag, 30. Juni, jeweils um 20.30 Uhr. In dem Stück zwischen Tapas und Sommercocktails haben Prof. Van Dusen und Hutchinson Hatch vor, die Balkanländer auf schnellstem Wege im Orientexpress zu durchqueren, doch immer wieder werden Sie in Abenteuer verwickelt. In Bulgarien haben sie es schließlich mit dem haarsträubendsten Fall ihrer Karriere zu tun, einem Fall, der mit einer nackten Leiche im Waschraum beginnt und im Speisewagen endet. Der Eintritt beträgt 35 Euro inklusive Tapas und Sommercocktail.

Mörderisch geht es auch am Sonntag, 18. Juni, um 11 Uhr zu, wenn Ralf Knapp und ein Gast Kriminalistisches bei Kaffee, Croissant und Co. lesen. Und am Sonntag, 18. Juni, um 18 Uhr schnappt sich die Impro-Theatergruppe „Inflagranti“ den Titel des jeweils tagesaktuellen Tatorts und präsentiert einen aus dem Stegreif inszenierten Krimi, bei dem die Zuschauer selbst die Weichen stellen.

Vor exakt zwanzig Jahren feierte Werner Schwabs Stück „Die Präsidentinnen“ in der Inszenierung von Ralf Knapp im Jungen Theater Premiere. Die drei weiblichen Titelfiguren, mindestens zwei davon, vermutlich alle drei fortgeschrittenen Alters, waren mit eigentlich viel zu jungen Schauspielerinnen besetzt, die sich, äußerlich bis ins Groteske verzerrt, lustvoll in die Abgründe des österreichischen Kitchen-sink-Dumpfsinns stürzten. Es wurde einer der größten Erfolge des Jungen Theaters. Zwanzig Jahre später nun wird das Stück in exakt derselben Besetzung mit Nomena Struß, Marion Freundorfer und Liz Hencke neu ins Programm genommen. Die öffentliche Wiederaufnahmeprobe am Montag, 19. Juni, um 19.30 Uhr richtet sich vor allem an die Mitglieder des Fördervereins. Alle anderen Interessierten sind willkommen.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter Telefon 16 69 17 58 wird gebeten.

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