Unfall in Woltmershausen

Zwei Personen schweben weiterhin in Lebensgefahr

Nach dem schweren Verkehrsunfall in Woltmershausen am Sonnabendmorgen, bei dem sieben Personen verletzt wurden, schweben zwei Menschen weiterhin in Lebensgefahr.
04.02.2018, 11:19
Lesedauer: 1 Min
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Die beiden in der Nacht zu Sonnabend bei einem Verkehrsunfall in Woltmershausen schwer verletzten Männer schweben nach Angaben der Polizei weiter in Lebensgefahr. Der 17-jährige Fahrer sowie seine zwölf und 17 Jahre alten Beifahrer werden ebenfalls noch im Krankenhaus behandelt. Insgesamt wurden bei dem Unfall sieben Personen verletzt.

Der 17-Jährige war mit einem Mazda gegen 2.30 Uhr auf der Woltmershauser Straße vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und dabei in den Gegenverkehr geraten. Dabei hatte er die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war kurz nach dem Woltmershauser Tunnel mit einem entgegenkommenden Mercedes kollidiert. Dessen Fahrer und Beifahrer (beide 19 Jahre alt) wurden bei dem Zusammenprall der Autos lebensgefährlich verletzt, zwei weitere Insassen leicht.

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Der 17-Jährige, der keinen Führerschein besitzt, hatte noch am Unfallort gegenüber der Polizei zugegeben, unter Drogeneinfluss zu stehen. Welche Drogen er genommen hatte, ist noch unklar. Die Ergebnisse der Auswertung der Blutprobe liegen noch nicht vor. Ebenso gibt es noch keine Angaben dazu, wie der junge Mann in den Besitz des Autoschlüssels kam. Ihm droht jetzt eine erhebliche Strafe. Laut Straßenverkehrsgesetz kann alleine das Fahren ohne Fahrerlaubnis mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden. Hinzu kommen können Schmerzensgeld-Ansprüche der Unfall-Beteiligten und Regressforderungen der Versicherung.

(niw)

++ Dieser Artikel wurde zuletzt am 4. Februar 2018 um 19:17 Uhr aktualisiert. ++

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