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„Day of Caring“: Gewoba-Mitarbeiter engagieren sich
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Vom Wegweiser bis zum Insektenhotel

Ina Schulze 25.09.2014 0 Kommentare

Bispi Day of Carring
Petra Kurzhöfer (von links), Beate Pellegrino und Inka Kusen (Bispi) haben sich für eine Pflanzaktion beim „Day of Caring“ entschieden. (Petra Stubbe)

„Das muss eine gerade Kante haben“, sagt Gewoba-Chef Peter Stubbe und begutachtet eine Wasserwaage. Lars Gomolka, Leiter Bestandstechnik/Immobilienbewertung ist kurzerhand eine wackelig wirkende Leiter emporgestiegen, um das Insektenhotel noch ein Stück weiter in den Boden zu rammen. Kurz zuvor hat Manfred Korbach aus Lilienthal mit der Unterstützung von Natalie Simon aus dem Ostertor und Thomas Scherbaum ein Hinweisschild in der Bispinger Straße wieder auf Hochglanz gebracht. Korbach musste ordentlich schrubben, um den hartnäckigen Schmutz zu beseitigen.

Bispi Day of Carring
Thomas Scherbaum, Manfred Korbach (oben), und Natalie Simon machen das Schild sauber. (Petra Stubbe)

Im gewohnten Arbeitsalltag gehen die Gewoba-Mitarbeiter eigentlich ganz anderen Aufgaben nach. Anlass für die neue und ungewohnte Arbeit ist der sogenannte „Day of Caring“, bei dem sich die Gewoba in diesem Jahr in der Gartenstadt Vahr engagiert. „Es ist schön, mit dem örtlichen Leben zusammenzukommen und sich mit Liebe zum Detail ehrenamtlich zu engagieren“, sagt Manfred Korbach, Prokurist für Immobilien Landschaft.

Neue Beschilderung

Bispi Day of Carring
Lars Gomolka (oben) und Peter Stubbe bauen das Insektenhotel. (Petra Stubbe)

Die rund 20 Mitarbeiter der Gewoba hatten es sich zum Ziel gesetzt, die sozialen Einrichtungen zwischen Bispinger Straße und Wilseder-Berg-Straße besser auffindbar zu machen. Gemeinsam mit Kindern der Kita Bispinger Straße und Engagierten aus dem Nachbarschaftstreff werden ein neues Beschilderungssystem installiert und Hinweispfeile gemalt. Die Mitarbeiter sind sich nämlich einig, dass man die vielen Einrichtungen in dem Wegesystem der Gartenstadt Vahr leicht übersehen kann.

„Wir haben hier tolle Einrichtungen. Es ist mir wichtig, diese sichtbar zu machen“, sagt Beate Pellegrino vom Nachbarschaftsmanagment Vahr. Aus diesem Grund weisen nun bunte Pfeile den Weg in Richtung des Vereins Nachbarschaftstreff Bispi, der Kita Bispinger Straße sowie zum Jugendfreizeitheim und dem „Work for Vahr“.

Überall ist am „Day of Caring“ geschäftiges Treiben zu sehen. Gleich mehrere Hände werden benötigt, um ein mannshohes Insektenhotel zu montieren, das Gewoba-Garten- und Landschaftsplaner Jens Spilker gemeinsam mit Christine von Alten und Jugendlichen des Schulmeiderprojekts „Work for Vahr“ entwickelt haben. Zunächst wird gehämmert und geschraubt, dann richten die Handwerker die einzelnen Zimmer mit Holz, Heu oder Lehm ein. Drei weitere, deutlich kleinere Hotels sollen in Zukunft auf dem Sauerstoffpfad in der Vahr errichtet werden. Um die potenziellen Bewohner vor gierigen Vögeln zu schützen, wird noch ein Gitter angebracht. „Für Spechte ist das eine tolle Speisekammer“, erklärt Christine von Alten aus dem Viertel.

Ein paar Meter weiter knien Bianca Michaelis, Ivonne Harwarth und Svenja Reiher neben einem Sandstein. Mit verschiedenen Farben werden die Richtungspfeile zu den Einrichtungen angemalt. Dazu muss allerdings erst einmal die Schablone auf dem rauen Stein halten. Und das ist gar nicht so einfach. Unterstützt wird das Trio eifrig von zwei Kindern der benachbarten Kita.

„Die Mädchen und Jungen sind neugierig und wollen gerne helfen. Es macht auch Spaß, einmal mit anderen Kollegen zusammenzuarbeiten“, findet Bianca Michaelis aus dem Bereich Unternehmenskommunikation. Darüber hinaus verfolge man im Berufsleben Projekte meist über einen längeren Zeitraum.

Beim „Day of Caring“ sind die positiven Ergebnisse allerdings schon in kürzester Zeit sichtbar. Gleichzeitig wird an diesem Tag das Außengelände des Nachbarschaftstreffs mit emsiger Gartenarbeit unter der Regie der Gewoba-Abteilung Garten- und Landschaftspflege verschönert.

Vorbereitungen fürs Grillfest

Im Bispi selbst bereiten unter anderem die Bewohner des Pflegeheims St. Laurentius alles für das anschließende Grillfest vor. „Wir aktivieren hier jeden“, sagt Christine Dose, Leiterin des Servicemanagements, „es entstehen wunderbare Sachen, wie zum Beispiel selbst gemachte Krapfen.“ Sie selbst steckt mit beiden Händen tief in einem Stockbrotteig. „Es ist toll, dass sich so viele engagieren und ihre Freizeit opfern“, sagt Norbert Klam vom Bispi.


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...
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