Politiker, Musiker und Schauspieler

Abschiede: Diese Prominenten sind 2018 gestorben

Auch 2018 sind besondere Politiker, Schauspieler und Musiker gestorben. Einige im hohen Alter, andere überraschend. Auch von einem besonderen Bremer mussten wir uns verabschieden. Eine Galerie der Abschiede in 2018.
01.12.2018, 06:06
Lesedauer: 33 Min
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Von Ina Schulze
Abschiede: Diese Prominenten sind 2018 gestorben

Dolores O'Riordan (*6. September 1971; †15. Januar 2018):

Ihre Stimme ging durch Mark und Bein: Die Frontfrau der irischen Rockgruppe The Cranberries, Dolores O'Riordan, starb überraschend im Alter von 46 Jahren in London. Die Cranberries aus der beschaulichen irischen Hafenstadt Limerick verkauften in den 90er Jahren weltweit Millionen Tonträger. Einen der größten Erfolge feierte die Band mit dem Song "Zombie", der 1994 herauskam und 1995 auch in Deutschland ein Nummer-eins-Hit war. In dem Song geht es um den jahrzehntelangen blutigen Nordirlandkonflikt, der erst ein Jahr davor mit einem Waffenstillstand ein vorläufiges Ende gefunden hatte.

Im Jahr 2003 kündigten die Cranberries an, eine Pause einzulegen. O'Riordan verfolgte verschiedene Solo-Projekte, bevor sie sich 2009 wieder mit den anderen Mitgliedern zusammentat. 2012 erschien das Album "Roses", im April vergangenen Jahres veröffentlichte die Band ihre jüngste Platte "Something Else".

Eine geplante Tournee musste die Band aber wegen Rückenproblemen O'Riordans kurzfristig absagen. Das schien sich zu Ende des Jahres gelegt zu haben. Noch kurz vor Weihnachten teilte die Sängerin auf der Facebook-Seite der Band mit, wie sehr ihr das Auftreten Freude mache. "Fühle mich gut!", schrieb sie. Sie hinterlässt drei Kinder.

dpa

Zuletzt starb Kultauswanderer Jens Büchner, aber auch von Sängerin Dolores O'Riordan mussten wir in 2018 Abschied nehmen. Die beiden sind nur zwei Beispiele für besondere Politiker, Schauspieler und Musiker die in diesem Jahr gestorben sind.

Einige von ihnen traf es im hohen Alter, andere starben völlig überraschend. Auch von einem besonderen Bremer mussten wir uns verabschieden. In unserer Galerie zeigen wir, welche Prominenten und Menschen des öffentlichen Lebens 2018 starben.

Sean-Patric Braun (*2. November 1971; †31. Dezember 2017): 
 Er holte die Künstler nach Bremen, die noch keiner kannte. Musiker, die ein Jahr später in aller Munde waren, darunter Gossip oder AnnenMayKantereit. Sean-Patric war eine Institution in Bremens Musikwelt. Am Silvestermorgen verschlechterte sich sein Zustand und er schlief gegen Mittag ein. Der 46-Jährige wachte nicht wieder auf. Sean-Patrics Tod reißt eine riesige Lücke in der Bremer wie auch der Hamburger Musikszene. Nicht nur Konzertbesucher werden es merken.

Sean-Patric Braun (*2. November 1971; †31. Dezember 2017):

Er holte die Künstler nach Bremen, die noch keiner kannte. Musiker, die ein Jahr später in aller Munde waren, darunter Gossip oder AnnenMayKantereit. Sean-Patric war eine Institution in Bremens Musikwelt. Am Silvestermorgen verschlechterte sich sein Zustand und er schlief gegen Mittag ein. Der 46-Jährige wachte nicht wieder auf. Sean-Patrics Tod reißt eine riesige Lücke in der Bremer wie auch der Hamburger Musikszene. Nicht nur Konzertbesucher werden es merken.

Foto: Pascal Faltermann
Aharon Appelfeld (*16. Februar 1932; †4. Januar 2018): 
 Der israelische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Aharon Appelfeld starb im Alter von 85 Jahren. Appelfeld war einer der produktivsten und angesehensten Schriftsteller Israels. Er schrieb mehr als 40 Bücher. Seine Werke wurden in 35 Sprachen übersetzt, darunter auch ins Deutsche. 
 Seine Hauptthemen waren das jüdische Leben vor dem Holocaust und Kindheitserinnerungen aus Osteuropa. Über die Gräuel der Judenvernichtung selbst schrieb er aber kaum. Viele seiner Bücher erschienen beim Rowohlt-Verlag, darunter „Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen“, „Tzili“, „Zeit der Wunder“ und „Ein Mädchen nicht von dieser Welt“.  
 Appelfeld wurde am 16. Februar 1932 in Jadowa (Rumänien) geboren und wuchs in Czernowitz in der heutigen Ukraine auf. Seine Mutter wurde nach dem Einmarsch der Deutschen ermordet, der Junge kam mit seinem Vater ins Ghetto. Er überlebte später unter anderem als Küchenjunge bei der Roten Armee. Mit 13 Jahren kam er in das damalige Palästina.

Aharon Appelfeld (*16. Februar 1932; †4. Januar 2018):

Der israelische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Aharon Appelfeld starb im Alter von 85 Jahren. Appelfeld war einer der produktivsten und angesehensten Schriftsteller Israels. Er schrieb mehr als 40 Bücher. Seine Werke wurden in 35 Sprachen übersetzt, darunter auch ins Deutsche.

Seine Hauptthemen waren das jüdische Leben vor dem Holocaust und Kindheitserinnerungen aus Osteuropa. Über die Gräuel der Judenvernichtung selbst schrieb er aber kaum. Viele seiner Bücher erschienen beim Rowohlt-Verlag, darunter „Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen“, „Tzili“, „Zeit der Wunder“ und „Ein Mädchen nicht von dieser Welt“.

Appelfeld wurde am 16. Februar 1932 in Jadowa (Rumänien) geboren und wuchs in Czernowitz in der heutigen Ukraine auf. Seine Mutter wurde nach dem Einmarsch der Deutschen ermordet, der Junge kam mit seinem Vater ins Ghetto. Er überlebte später unter anderem als Küchenjunge bei der Roten Armee. Mit 13 Jahren kam er in das damalige Palästina.

Foto: dpa
Früherer Bundestagspräsident Jenninger gestorben

Philipp-Hariolf Jenninger (*10. Juni 1932; †4. Januar 2018):

Der frühere Bundestagspräsident Philipp Jenninger (CDU) starb im Alter von 85 Jahren. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte, Jenninger habe die deutsche Politik über viele Jahre in herausgehobenen Positionen maßgeblich mitbestimmt. Er habe ihn „als einen leidenschaftlichen Abgeordneten erlebt und ihn als überzeugten Demokraten sehr geschätzt“.

Jenninger gehörte dem Bundestag von 1969 bis 1990 an. Von 1984 bis 1988 war er dessen Präsident. Davor war der enge Vertraute von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) zwei Jahre lang Staatsminister im Kanzleramt gewesen, wo er vor allem mit der Deutschlandpolitik betraut war.

In einer Feierstunde des Bundestags am 10. November 1988 zum Gedenken an die Opfer der anti-jüdischen Pogrome 50 Jahre zuvor hielt Jenninger eine missverständlich formulierte Rede. Er trennte nicht deutlich genug zwischen Zitaten aus der Zeit des Nationalsozialismus und eigenen Worten und löste damit einen Eklat aus. Abgeordnete von SPD, FDP und Grünen verließen aus Protest während der Ansprache den Plenarsaal. Auch international gab es eine Welle der Empörung. Jenninger zog am Tag darauf die Konsequenzen und trat zurück.

Foto: dpa
Ray Thomas (* 29. Dezember 1941; †4. Januar 2018 in Surrey): 
 Ein Welthit machte seine Band The Moody Blues im Jahr 1967 auf einen Schlag berühmt: Ray Thomas verlieh dem Liebeslied „Nights in White Satin“ mit seiner Querflöte und seiner Backgroundstimme die Leidenschaft, die bis heute berührt. 
 Im Januar starb der britische Rockmusiker, Sänger, Flötist und Mitbegründer der Gruppe The Moody Blues im Alter von 76 Jahren. Bei ihm war 2014 ein unheilbares Prostatakrebs-Leiden festgestellt worden.

Ray Thomas (* 29. Dezember 1941; †4. Januar 2018 in Surrey):

Ein Welthit machte seine Band The Moody Blues im Jahr 1967 auf einen Schlag berühmt: Ray Thomas verlieh dem Liebeslied „Nights in White Satin“ mit seiner Querflöte und seiner Backgroundstimme die Leidenschaft, die bis heute berührt.

Im Januar starb der britische Rockmusiker, Sänger, Flötist und Mitbegründer der Gruppe The Moody Blues im Alter von 76 Jahren. Bei ihm war 2014 ein unheilbares Prostatakrebs-Leiden festgestellt worden.

Foto: dpa
Langjähriger «Spiegel»-Chefredakteur Engel gestorben

Johannes K. Engel (*29. April 1927; †4. Januar 2018):

Der langjährige "Spiegel"-Chefredakteur Johannes K. Engel starb ebenfalls im Januar 2018 im Alter von 90 Jahren in Hamburg. Engel hatte seit 1947 für das Nachrichtenmagazin gearbeitet und von 1962 bis 1987 die "Spiegel"-Redaktion geleitet. Magazin-Gründer Rudolf Augstein würdigte Engel 1986 zum 25. Jahrestag als Chefredakteur mit den Worten: "Es gibt wohl keinen in Deutschland, dem man ein Nachrichtenmagazin überhaupt so bedenkenlos übertragen könnte." Zu seinen Weggefährten beim "Spiegel" gehörten Claus Jacobi, Günter Gaus, Erich Böhme und Werner Funk.

Foto: dpa
John Watts Young (*24. September 1930; †5. Januar 2018): 
 Er war vier Jahrzehnte lang NASA-Astronaut und schlief auf dem Mond - im Januar starb John Young im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. 
 Youngs Raumfahrerleben strotzte vor Superlativen. So war er der erste Mensch, der sechs Raumflüge absolvierte, und er steuerte gleich vier Raumfahrzeuge: Gemini-Raumschiff, Apollo-Raumschiff und -Mondfähre sowie Space Shuttle. Damit nahm er als einziger US-Astronaut an allen drei Weltraumprogrammen der NASA teil.  
 Als Kommandant von „Apollo 16“ verbrachte Young im April 1972 drei Nächte auf der Mondoberfläche. Er war der neunte von bisher zwölf Menschen, die ihren Fuß auf den Erdtrabanten setzten. „Der Mond ist ein netter Platz“, beschrieb der Astronaut lakonisch seinen Aufenthalt.

John Watts Young (*24. September 1930; †5. Januar 2018):

Er war vier Jahrzehnte lang NASA-Astronaut und schlief auf dem Mond - im Januar starb John Young im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung.

Youngs Raumfahrerleben strotzte vor Superlativen. So war er der erste Mensch, der sechs Raumflüge absolvierte, und er steuerte gleich vier Raumfahrzeuge: Gemini-Raumschiff, Apollo-Raumschiff und -Mondfähre sowie Space Shuttle. Damit nahm er als einziger US-Astronaut an allen drei Weltraumprogrammen der NASA teil.

Als Kommandant von „Apollo 16“ verbrachte Young im April 1972 drei Nächte auf der Mondoberfläche. Er war der neunte von bisher zwölf Menschen, die ihren Fuß auf den Erdtrabanten setzten. „Der Mond ist ein netter Platz“, beschrieb der Astronaut lakonisch seinen Aufenthalt.

Foto: dpa
France Gall (gebürtig: Isabelle Geneviève Marie Anne Gall; *9. Oktober 1947; †7. Januar 2018): 
 Wieder trauert Frankreich um eine Musik-Ikone. Generationen von Franzosen kennen ihre Hits wie „Poupée de cire, poupée de son“ oder „Résiste“. 
 Ihr Leben war von Glück und schweren Schicksalsschlägen geprägt. Im Januar erlag die blonde Sängerin im Alter von 70 Jahren einer Krebserkrankung.  
 Zwischen 1966 und 1972 sang Gall auch auf Deutsch. „Ich liebe dich, so wie du bist“, „Kilimandscharo“, „Zwei Apfelsinen im Haar“ und „Ein bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte“ zählen zu ihren bekanntesten Songs. 
 Ihre größten Erfolge feierte sie mit Liedern, die Michel Berger für sie geschrieben hat, den sie 1976 heiratete - darunter "Tout pour la musique" und "Ella, elle l’a", das sich in Deutschland 1988 vier Wochen lang auf Platz eins halten konnte.

France Gall (gebürtig: Isabelle Geneviève Marie Anne Gall; *9. Oktober 1947; †7. Januar 2018):

Wieder trauert Frankreich um eine Musik-Ikone. Generationen von Franzosen kennen ihre Hits wie „Poupée de cire, poupée de son“ oder „Résiste“.

Ihr Leben war von Glück und schweren Schicksalsschlägen geprägt. Im Januar erlag die blonde Sängerin im Alter von 70 Jahren einer Krebserkrankung.

Zwischen 1966 und 1972 sang Gall auch auf Deutsch. „Ich liebe dich, so wie du bist“, „Kilimandscharo“, „Zwei Apfelsinen im Haar“ und „Ein bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte“ zählen zu ihren bekanntesten Songs.

Ihre größten Erfolge feierte sie mit Liedern, die Michel Berger für sie geschrieben hat, den sie 1976 heiratete - darunter "Tout pour la musique" und "Ella, elle l’a", das sich in Deutschland 1988 vier Wochen lang auf Platz eins halten konnte.

Foto: dpa
Edward "Eddie" Clarke (*5. Oktober 1950, ✝10. Januar 2018)

Der ehemalige Motörhead-Gitarrist "Fast" Eddie Clarke starb im Alter von 67 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. "Fast" Eddie, der eigentlich Edward Allan Clarke hieß, war das letzte noch lebende Mitglied der als klassisch geltenden Besetzung, die auf allen Motörhead-Alben von 1975 bis 1982 zusammenspielte. Nach seinem Ausstieg gründete Clarke die Rockgruppe Fastway, mit der er bis zuletzt aktiv war. Als Gastmusiker trat er auch nach seinem Motörhead-Ausstieg noch vereinzelt mit der Band auf.

Der ehemalige Motörhead-Schlagzeuger Phil "Philthy Animal" Taylor war im November 2015 an Leberversagen gestorben. Nur einen Monat später starb Frontmann und Bassist Lemmy Kilmister an einem Krebsleiden. Kilmister war bis kurz vor seinem Tod noch mit Motörhead aufgetreten. Das letzte Konzert hatte er am 11. Dezember 2015 in Berlin gegeben.

Dan Gurney gestorben

Daniel Sexton „Dan“ Gurney (*13. April 1931, †14. Januar 2018):

Die Motorsport-Legende Dan Gurney starb in Kalifornien an den Folgen einer Lungenentzündung. Der Amerikaner, der als erster Pilot Siege in der Formel 1, der Nascar- und der IndyCar-Serie feierte, wurde 86 Jahre alt.

Mit einem letzten Lächeln auf seinem hübschen Gesicht sei er ins Unbekannte losgefahren, hieß es in einem Statement seiner Frau Evi, der Familie und seinen "All-American-Racers"-Teamkollegen, aus dem auf der Nascar-Homepage zitiert wurde. Gurney gilt seit seinem Sieg in LeMans 1967 auch als Erfinder der Champagner-Dusche.

In der Formel 1 trat Gurney von 1959 bis 1970 an, er absolvierte in dieser Zeit 86 Rennen. Viermal konnte er gewinnen, dreimal startete er von der Pole Position. Insgesamt fuhr Gurney 19 Podestplätze ein. Er startete unter anderem für Ferrari, Porsche und Brabham.

Foto: dpa
Dolores O'Riordan (*6. September 1971; †15. Januar 2018): 
 Ihre Stimme ging durch Mark und Bein: Die Frontfrau der irischen Rockgruppe The Cranberries, Dolores O'Riordan, starb überraschend im Alter von 46 Jahren in London. Die Cranberries aus der beschaulichen irischen Hafenstadt Limerick verkauften in den 90er Jahren weltweit Millionen Tonträger. Einen der größten Erfolge feierte die Band mit dem Song "Zombie", der 1994 herauskam und 1995 auch in Deutschland ein Nummer-eins-Hit war. In dem Song geht es um den jahrzehntelangen blutigen Nordirlandkonflikt, der erst ein Jahr davor mit einem Waffenstillstand ein vorläufiges Ende gefunden hatte.  
 Im Jahr 2003 kündigten die Cranberries an, eine Pause einzulegen. O'Riordan verfolgte verschiedene Solo-Projekte, bevor sie sich 2009 wieder mit den anderen Mitgliedern zusammentat. 2012 erschien das Album "Roses", im April vergangenen Jahres veröffentlichte die Band ihre jüngste Platte "Something Else". 
 Eine geplante Tournee musste die Band aber wegen Rückenproblemen O'Riordans kurzfristig absagen. Das schien sich zu Ende des Jahres gelegt zu haben. Noch kurz vor Weihnachten teilte die Sängerin auf der Facebook-Seite der Band mit, wie sehr ihr das Auftreten Freude mache. "Fühle mich gut!", schrieb sie. Sie hinterlässt drei Kinder.

Dolores O'Riordan (*6. September 1971; †15. Januar 2018):

Ihre Stimme ging durch Mark und Bein: Die Frontfrau der irischen Rockgruppe The Cranberries, Dolores O'Riordan, starb überraschend im Alter von 46 Jahren in London. Die Cranberries aus der beschaulichen irischen Hafenstadt Limerick verkauften in den 90er Jahren weltweit Millionen Tonträger. Einen der größten Erfolge feierte die Band mit dem Song "Zombie", der 1994 herauskam und 1995 auch in Deutschland ein Nummer-eins-Hit war. In dem Song geht es um den jahrzehntelangen blutigen Nordirlandkonflikt, der erst ein Jahr davor mit einem Waffenstillstand ein vorläufiges Ende gefunden hatte.

Im Jahr 2003 kündigten die Cranberries an, eine Pause einzulegen. O'Riordan verfolgte verschiedene Solo-Projekte, bevor sie sich 2009 wieder mit den anderen Mitgliedern zusammentat. 2012 erschien das Album "Roses", im April vergangenen Jahres veröffentlichte die Band ihre jüngste Platte "Something Else".

Eine geplante Tournee musste die Band aber wegen Rückenproblemen O'Riordans kurzfristig absagen. Das schien sich zu Ende des Jahres gelegt zu haben. Noch kurz vor Weihnachten teilte die Sängerin auf der Facebook-Seite der Band mit, wie sehr ihr das Auftreten Freude mache. "Fühle mich gut!", schrieb sie. Sie hinterlässt drei Kinder.

Foto: dpa
Edwin Hawkins (*18. August 1943; †15. Januar 2018): 
 Weltbekannt wurde er mit dem Gospel-Song "Oh Happy Day" aus dem Jahr 1969: US-Sänger Edwin Hawkins starb im Alter von 74 Jahren. Der Sänger sei an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt gewesen. 
 Hawkins wurde am 19. August 1943 in Kalifornien geboren und war schon als Kind und Jugendlicher in der Kirchen- und Gospelmusik aktiv. Er vermengte Gospel und weltliche Musik, und nahm in den späten 1960er Jahren mit seinem damaligen Gospel-Chor erstmals "Oh Happy Day" auf. Es sei eigentlich ein altes Kirchenlied gewesen, sagte Hawkins einmal über seinen Hit. "Meine Mutter hatte ein altes Gesangbuch, und ich hatte ein Talent dafür, diese Lieder neu zu arrangieren." 
 Die Platte war der Beginn einer lange Jahre dauernden Karriere. 1969 erreichte "Oh Happy Day" Spitzenplätze in den R&B-Charts sowie der Pop-Hitparade in den USA. Weltweit wurden mehr als sieben Millionen Singles verkauft. 1970 gewann Hawkins seinen ersten Grammy, zwei weitere sowie 19 Nominierungen für den Musikpreis folgten.

Edwin Hawkins (*18. August 1943; †15. Januar 2018):

Weltbekannt wurde er mit dem Gospel-Song "Oh Happy Day" aus dem Jahr 1969: US-Sänger Edwin Hawkins starb im Alter von 74 Jahren. Der Sänger sei an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt gewesen.

Hawkins wurde am 19. August 1943 in Kalifornien geboren und war schon als Kind und Jugendlicher in der Kirchen- und Gospelmusik aktiv. Er vermengte Gospel und weltliche Musik, und nahm in den späten 1960er Jahren mit seinem damaligen Gospel-Chor erstmals "Oh Happy Day" auf. Es sei eigentlich ein altes Kirchenlied gewesen, sagte Hawkins einmal über seinen Hit. "Meine Mutter hatte ein altes Gesangbuch, und ich hatte ein Talent dafür, diese Lieder neu zu arrangieren."

Die Platte war der Beginn einer lange Jahre dauernden Karriere. 1969 erreichte "Oh Happy Day" Spitzenplätze in den R&B-Charts sowie der Pop-Hitparade in den USA. Weltweit wurden mehr als sieben Millionen Singles verkauft. 1970 gewann Hawkins seinen ersten Grammy, zwei weitere sowie 19 Nominierungen für den Musikpreis folgten.

Foto: dpa
Kurt Bröker beim Rudelsingen im Modernes. Der Bremer Musiker stand regelmäßig auf der Bühne. Er wurde 67 Jahre alt.

Kurt Bröker (*10 März 1950; †16. Januar 2018):

In der Nacht zum 16. Januar war der Bremer Musiker Kurt Bröker gestorben. Der Musiklehrer war vielen Menschen als Veranstalter des Rudelsingens im Modernes bekannt. Er war überraschend nach einer Operation gerstorben ist. Bröker wurde 67 Jahre alt. Er stand regelmäßig mit seinem Sohn Simon auf der Bühne, war Mitglied der Band „Beathovens“ und spielte in verschiedenen Formationen.

„Weitergehen wird es auf jeden Fall“, sagt der Leiter des Rudelsingens, David Rauterberg. Die Frage sei nur, wie.

Foto: FR
Achim Grunert (*30. Mai 1948; †18. Januar 2018): 
 Ein Urgestein der Gastronomie in Bremen ist tot: Achim Grunert starb im Alter von 69 Jahren an einer Lungenembolie.  
 Grunert war in der Bremer Gastro-Szene kein Unbekannter: "Achim's Beckshaus", "Schwarzer Hermann", "Grunert's Botschaft", das "Bierhaus Andechser", die Pizzeria "Delano" - es waren zahlreiche Betriebe, in denen er wirkte. Den ehemaligen Reklame-Pavillon im Bürgerpark machte er 1997 zur "Waldbühne" und mit rund 1000 Außenplätzen zum ersten Biergarten Bremens mit Abendveranstaltungen und Frühschoppen-Konzerten. 
 2006 eröffnete er im "Speicher I" am Kopf des Europahafens das "Hudson" – ein Mittag- und Abendrestaurant mit beeindruckendem Blick über Bremen. Zudem organisierte er die Gastronomie bei den Berliner Sixdays.  
 Achim Grunert hinterlässt laut Bild-Zeitung vier Kinder.

Achim Grunert (*30. Mai 1948; †18. Januar 2018):

Ein Urgestein der Gastronomie in Bremen ist tot: Achim Grunert starb im Alter von 69 Jahren an einer Lungenembolie.

Grunert war in der Bremer Gastro-Szene kein Unbekannter: "Achim's Beckshaus", "Schwarzer Hermann", "Grunert's Botschaft", das "Bierhaus Andechser", die Pizzeria "Delano" - es waren zahlreiche Betriebe, in denen er wirkte. Den ehemaligen Reklame-Pavillon im Bürgerpark machte er 1997 zur "Waldbühne" und mit rund 1000 Außenplätzen zum ersten Biergarten Bremens mit Abendveranstaltungen und Frühschoppen-Konzerten.

2006 eröffnete er im "Speicher I" am Kopf des Europahafens das "Hudson" – ein Mittag- und Abendrestaurant mit beeindruckendem Blick über Bremen. Zudem organisierte er die Gastronomie bei den Berliner Sixdays.

Achim Grunert hinterlässt laut Bild-Zeitung vier Kinder.

Foto: Heinz Fricke
Peter Mayle (*14. Juni 1939; †18. Januar 2018): 
 Der britische Autor Peter Mayle starb im Alter von 78 Jahren. Bekannt wurde der Schriftsteller vor allem durch seine Romane und Reisebeschreibungen über das Leben in der südfranzösischen Provence. 
 Laut seiner Verlag Alfred A. Knopf starb Mayle nach kurzer Krankheit in einem französischen Krankenhaus.  
 Mayles 1992 erschienenes Buch „Mein Jahr in der Provence“ erreichte eine Millionen-Auflage. Auch sein Roman „Hotel Pastis“, eine Liebesgeschichte in der Midlifecrisis, wurde ein Bestseller. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mayle hatte auch Erziehungsratgeber und Geschichten für Kinder verfasst.

Peter Mayle (*14. Juni 1939; †18. Januar 2018):

Der britische Autor Peter Mayle starb im Alter von 78 Jahren. Bekannt wurde der Schriftsteller vor allem durch seine Romane und Reisebeschreibungen über das Leben in der südfranzösischen Provence.

Laut seiner Verlag Alfred A. Knopf starb Mayle nach kurzer Krankheit in einem französischen Krankenhaus.

Mayles 1992 erschienenes Buch „Mein Jahr in der Provence“ erreichte eine Millionen-Auflage. Auch sein Roman „Hotel Pastis“, eine Liebesgeschichte in der Midlifecrisis, wurde ein Bestseller. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mayle hatte auch Erziehungsratgeber und Geschichten für Kinder verfasst.

Foto: dpa
Dorothy Malone (*30. Januar 1924; †19. Januar 2018): 
 Die amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Dorothy Malone, die vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren in Hollywood Erfolg hatte, starb im Alter von 92 Jahren.  
 Für ihre Nebenrolle in dem Melodrama „In den Wind geschrieben“ (1956) an der Seite von Rock Hudson und Lauren Bacall hatte Malone den Oscar gewonnen. Mit Bacall und Humphrey Bogart stand sie zuvor schon für den Krimi „Tote schlafen fest“ (1946) vor der Kamera. Sie drehte mehrere Western, darunter „Der Mann mit den goldenen Colts“ mit Henry Fonda und Anthony Quinn und „El Perdido“ mit Rock Hudson und Kirk Douglas. 
 Vier Jahre lang spielte sie die Matriarchin in der TV-Familienserie „Peyton Place“. Ihre letzte Filmrolle hatte sie 1992 an der Seite von Sharon Stone in dem Thriller „Basic Instinct“.

Dorothy Malone (*30. Januar 1924; †19. Januar 2018):

Die amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Dorothy Malone, die vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren in Hollywood Erfolg hatte, starb im Alter von 92 Jahren.

Für ihre Nebenrolle in dem Melodrama „In den Wind geschrieben“ (1956) an der Seite von Rock Hudson und Lauren Bacall hatte Malone den Oscar gewonnen. Mit Bacall und Humphrey Bogart stand sie zuvor schon für den Krimi „Tote schlafen fest“ (1946) vor der Kamera. Sie drehte mehrere Western, darunter „Der Mann mit den goldenen Colts“ mit Henry Fonda und Anthony Quinn und „El Perdido“ mit Rock Hudson und Kirk Douglas.

Vier Jahre lang spielte sie die Matriarchin in der TV-Familienserie „Peyton Place“. Ihre letzte Filmrolle hatte sie 1992 an der Seite von Sharon Stone in dem Thriller „Basic Instinct“.

Foto: dpa
Paul Bocuse (*11. Februar 1926; †20. Januar 2018): 
 Paul Bocuse war die Inkarnation der französischen Küche und auch weltweit der berühmteste Vertreter seiner Zunft. Im Alter von 91 Jahren starb er in seinem Heimatort bei Lyon. Er galt als "Papst der französischen Küche". Der Gastronomieführer "Gault&Millau" nannte ihn "Koch des Jahrhunderts". Sein Drei-Sterne-Tempel "L’Auberge du Pont de Collonges" galt als Pilgerort für Gourmets aus aller Welt. Bocuse - Markenzeichen: Trikolore-Kragen und hohe Kochmütze - hatte zwischen 1958 und 1965 drei Michelin-Sterne für seine Künste verliehen bekommen. Er verlor sie nie.

Paul Bocuse (*11. Februar 1926; †20. Januar 2018):

Paul Bocuse war die Inkarnation der französischen Küche und auch weltweit der berühmteste Vertreter seiner Zunft. Im Alter von 91 Jahren starb er in seinem Heimatort bei Lyon. Er galt als "Papst der französischen Küche". Der Gastronomieführer "Gault&Millau" nannte ihn "Koch des Jahrhunderts". Sein Drei-Sterne-Tempel "L’Auberge du Pont de Collonges" galt als Pilgerort für Gourmets aus aller Welt. Bocuse - Markenzeichen: Trikolore-Kragen und hohe Kochmütze - hatte zwischen 1958 und 1965 drei Michelin-Sterne für seine Künste verliehen bekommen. Er verlor sie nie.

Foto: dpa
Mark E. Smith (*5. März 1957; †24. Januar 2018): 
 Der Sänger der britischen Post-Punk-Band "The Fall" starb im Alter von 60 Jahren. Smith gründete die Band 1976 in Manchester - inspiriert von einem Auftritt der Sex Pistols. Benannt wurde die Gruppe nach dem Roman "The Fall" von Albert Camus. Zu den bekanntesten Liedern der Band gehören "Totally Wired" (1981), "Eat Y'Self Fitter" (1983) und "Mr. Pharmacist" (1986).  
 Smith gehörte der Band als einziges Mitglied immer an. "Wenn ich es bin und deine Oma an den Bongos, dann ist es The Fall", soll er einmal gesagt haben. Er warf die neu angeheuerten Bandmitglieder oft nach kurzer Zeit wieder hinaus - 66 sollen es gewesen sein. Smith war bekannt dafür, sich mit jedem anzulegen.  
 The Fall beeinflusste viele bekannte Musiker der vergangenen Jahrzehnte. Die deutsche Rockband Tocotronic widmete dem Sänger 1996 den Song "Ich habe geträumt, ich wäre Pizza essen mit Mark E. Smith". Massentauglich wurde seine Musik nie. Trotzdem schaffte er The Fall zwischen 1984 und 2004 mit 27 Songs in die Top 100 der Singlecharts in Großbritannien.

Mark E. Smith (*5. März 1957; †24. Januar 2018):

Der Sänger der britischen Post-Punk-Band "The Fall" starb im Alter von 60 Jahren. Smith gründete die Band 1976 in Manchester - inspiriert von einem Auftritt der Sex Pistols. Benannt wurde die Gruppe nach dem Roman "The Fall" von Albert Camus. Zu den bekanntesten Liedern der Band gehören "Totally Wired" (1981), "Eat Y'Self Fitter" (1983) und "Mr. Pharmacist" (1986).

Smith gehörte der Band als einziges Mitglied immer an. "Wenn ich es bin und deine Oma an den Bongos, dann ist es The Fall", soll er einmal gesagt haben. Er warf die neu angeheuerten Bandmitglieder oft nach kurzer Zeit wieder hinaus - 66 sollen es gewesen sein. Smith war bekannt dafür, sich mit jedem anzulegen.

The Fall beeinflusste viele bekannte Musiker der vergangenen Jahrzehnte. Die deutsche Rockband Tocotronic widmete dem Sänger 1996 den Song "Ich habe geträumt, ich wäre Pizza essen mit Mark E. Smith". Massentauglich wurde seine Musik nie. Trotzdem schaffte er The Fall zwischen 1984 und 2004 mit 27 Songs in die Top 100 der Singlecharts in Großbritannien.

Foto: dpa
Hartmut Frensel (*16. April 1952; †26. Januar 2018):  
 Der Bremer Unternehmer Hartmut Frensel starb im Alter von 65 Jahren überraschend an den Folgen eines häuslichen Unfalls. Er war Gründer und Gesellschafter der Blue Facility Management GmbH, die bundesweit Hausmeisterdienste anbietet. Frensel war vor allem in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts als öffentlichkeitswirksame Persönlichkeit in Bremen tätig. Als langjähriger Bezirkschef der damaligen Deutschen Angestellten Gewerkschaft (DAG) – heute Verdi – organisierte er zum Beispiel Ende der 80er-Jahre mit dem Kaffeeröster Eduscho einen ungewöhnlich hart geführten Arbeitskampf um einen Haustarifvertrag. 
 Ab Januar 1995 gehörte er zu den Mitbegründern der Wählergemeinschaft Arbeit für Bremen (AfB), die als Abspaltung konservativer Sozialdemokraten galt. Bei den Bürgerschaftswahlen im selben Jahr errang die AFB mit dem Bremer Sparkassenvorstand Friedrich Rebers an der Spitze aus dem Stand 10,7 Prozent der Stimmen und zog mit zwölf Abgeordneten in die Bürgerschaft ein. Die vor allem zulasten der SPD veränderten Mehrheitsverhältnisse führten erstmals zu einer Großen Koalition in der Hansestadt. 
 Im August 2017 hatte Frensel seinen wechselvollen Lebensweg in der Autobiographie „Überkreuz und meistens quer“ beschrieben.

Hartmut Frensel (*16. April 1952; †26. Januar 2018):

Der Bremer Unternehmer Hartmut Frensel starb im Alter von 65 Jahren überraschend an den Folgen eines häuslichen Unfalls. Er war Gründer und Gesellschafter der Blue Facility Management GmbH, die bundesweit Hausmeisterdienste anbietet. Frensel war vor allem in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts als öffentlichkeitswirksame Persönlichkeit in Bremen tätig. Als langjähriger Bezirkschef der damaligen Deutschen Angestellten Gewerkschaft (DAG) – heute Verdi – organisierte er zum Beispiel Ende der 80er-Jahre mit dem Kaffeeröster Eduscho einen ungewöhnlich hart geführten Arbeitskampf um einen Haustarifvertrag.

Ab Januar 1995 gehörte er zu den Mitbegründern der Wählergemeinschaft Arbeit für Bremen (AfB), die als Abspaltung konservativer Sozialdemokraten galt. Bei den Bürgerschaftswahlen im selben Jahr errang die AFB mit dem Bremer Sparkassenvorstand Friedrich Rebers an der Spitze aus dem Stand 10,7 Prozent der Stimmen und zog mit zwölf Abgeordneten in die Bürgerschaft ein. Die vor allem zulasten der SPD veränderten Mehrheitsverhältnisse führten erstmals zu einer Großen Koalition in der Hansestadt.

Im August 2017 hatte Frensel seinen wechselvollen Lebensweg in der Autobiographie „Überkreuz und meistens quer“ beschrieben.

Foto: Ingo Möllers
Mort Walker (*3. September 1923; †27. Januar 2018): 
 Mort Walker, der Schöpfer der amerikanischen Comic-Serie „Beetle Bailey“, starb im Alter von 94 Jahren in seinem Heim in Stamford im US-Staat Connecticut.  
 Walker hatte in den 50er Jahren die Comic-Figur Beetle Bailey geschaffen, einen faulen Gefreiten der US-Armee, der seinen Vorgesetzten das Leben schwer macht und sie mit Nichtstun oder Fehlern zur Weißglut trieb. 
 Auch deutsche Zeitungen veröffentlichten die Comics, manchmal trieb Beetle Bailey sein Unwesen unter dem Namen „Schütze A“.

Mort Walker (*3. September 1923; †27. Januar 2018):

Mort Walker, der Schöpfer der amerikanischen Comic-Serie „Beetle Bailey“, starb im Alter von 94 Jahren in seinem Heim in Stamford im US-Staat Connecticut.

Walker hatte in den 50er Jahren die Comic-Figur Beetle Bailey geschaffen, einen faulen Gefreiten der US-Armee, der seinen Vorgesetzten das Leben schwer macht und sie mit Nichtstun oder Fehlern zur Weißglut trieb.

Auch deutsche Zeitungen veröffentlichten die Comics, manchmal trieb Beetle Bailey sein Unwesen unter dem Namen „Schütze A“.

Foto: dpa
Feodor Ingvar Kamprad (*30. März 1926; †27. Januar 2018):  
 Der Gründer des schwedischen Möbelkonzerns Ikea, Ingvar Kamprad, starb im Alter von 91 Jahren nach kurzer Krankheit. Kamprad wurde 1926 in einfachen Verhältnissen in Småland geboren. Der Milliardär hatte den heutigen Möbelriesen 1943 mit 17 Jahren gegründet. Das I und das K stehen für seine Initialen, E und A für den Bauernhof Elmtaryd nahe des Orts Agunnaryd, wo er aufgewachsen ist. Zunächst waren Stifte, Portemonnaies, Bilderrahmen, Tischläufer, Uhren, Schmuck und Nylonstrumpfhosen im Angebot. Möbel kamen 1947 dazu, bis zur Eröffnung des ersten Einrichtungshauses dauerte es noch einmal fast zehn Jahre. 
 Im Visier hatte Kamprad von Anfang den kleinen Mann mit schmalem Geldbeutel. Seine Möbel, die in handliche Pakete verstaut werden können, eroberten die Wohnzimmer der Skandinavier und dann die der ganzen Welt. In über 40 Ländern kann man inzwischen Billy-Regale, den Lack-Beistelltisch oder den Wippstuhl Poäng kaufen.

Feodor Ingvar Kamprad (*30. März 1926; †27. Januar 2018):

Der Gründer des schwedischen Möbelkonzerns Ikea, Ingvar Kamprad, starb im Alter von 91 Jahren nach kurzer Krankheit. Kamprad wurde 1926 in einfachen Verhältnissen in Småland geboren. Der Milliardär hatte den heutigen Möbelriesen 1943 mit 17 Jahren gegründet. Das I und das K stehen für seine Initialen, E und A für den Bauernhof Elmtaryd nahe des Orts Agunnaryd, wo er aufgewachsen ist. Zunächst waren Stifte, Portemonnaies, Bilderrahmen, Tischläufer, Uhren, Schmuck und Nylonstrumpfhosen im Angebot. Möbel kamen 1947 dazu, bis zur Eröffnung des ersten Einrichtungshauses dauerte es noch einmal fast zehn Jahre.

Im Visier hatte Kamprad von Anfang den kleinen Mann mit schmalem Geldbeutel. Seine Möbel, die in handliche Pakete verstaut werden können, eroberten die Wohnzimmer der Skandinavier und dann die der ganzen Welt. In über 40 Ländern kann man inzwischen Billy-Regale, den Lack-Beistelltisch oder den Wippstuhl Poäng kaufen.

Foto: dpa
Heinz Jakob "Coco" Schumann (*14. Mai 1924 ; †28. Januar 2018): 
 Jazz-Gitarrist, Swing-Legende und KZ-Überlebender - der Musiker Coco Schumann starb im Alter von 93 Jahren in Berlin. Mit seiner Band Coco Schumann Quartet feierte er internationale Erfolge. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Schumann als einer der ersten in Deutschland auf einer E-Gitarre in Deutschland. 
 Der 1924 geborene Heinz Jakob Schumann, wie er eigentlich hieß, war Sohn eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter. 1943 wurde er denunziert und nach Theresienstadt deportiert, wo er als Mitglied der „Ghetto Swingers“ für die SS Konzerte geben musste. Im September 1944 kam er mit der Band in das Vernichtungslager Auschwitz, wo er mit den „Ghetto Swingers“ für Neuankömmlinge und beim Abmarsch der Arbeitskolonnen musizieren musste. 
 Nachdem er 1945 bei einem „Todesmarsch“ von den US-Truppen befreit worden war, blieb Schumann in Deutschland.

Heinz Jakob "Coco" Schumann (*14. Mai 1924 ; †28. Januar 2018):

Jazz-Gitarrist, Swing-Legende und KZ-Überlebender - der Musiker Coco Schumann starb im Alter von 93 Jahren in Berlin. Mit seiner Band Coco Schumann Quartet feierte er internationale Erfolge. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Schumann als einer der ersten in Deutschland auf einer E-Gitarre in Deutschland.

Der 1924 geborene Heinz Jakob Schumann, wie er eigentlich hieß, war Sohn eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter. 1943 wurde er denunziert und nach Theresienstadt deportiert, wo er als Mitglied der „Ghetto Swingers“ für die SS Konzerte geben musste. Im September 1944 kam er mit der Band in das Vernichtungslager Auschwitz, wo er mit den „Ghetto Swingers“ für Neuankömmlinge und beim Abmarsch der Arbeitskolonnen musizieren musste.

Nachdem er 1945 bei einem „Todesmarsch“ von den US-Truppen befreit worden war, blieb Schumann in Deutschland.

Foto: dpa
Conrad Naber (*1. Juli 1922; †29. Januar 2018): 
 Ein großes Bremer Herz hat ebenfalls im Januar aufgehört zu schlagen. Der Unternehmer und Mäzen Conrad Naber starb im Alter von 95 Jahren. Die von ihm gegründete Firma Nabertherm gehört mit ihren etwa 300 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Anbietern von Industrieöfen. Sein Name steht auch für die ebenfalls in Lilienthal ansässige Schifffahrtsgesellschaft NTH, die in Spitzenzeiten 18 Schiffe im Einsatz hatte. 
 Naber war ein Unternehmer in alter bremischer Tradition, der bei seinem „Wagen un Winnen“ immer im Blick hatte, wie er in seiner Heimatstadt die Wissenschaft, Kunst und Kultur unterstützen konnte. Nicht nur dort schob er viele Projekte an, sondern auch in Lilienthal, dem Sitz seines Unternehmens. Naber selbst wohnte in Borgfeld, nahe der Grenze zu Lilienthal. Er hinterlässt vier Kinder aus erster Ehe. Lesen Sie hier mehr über den Bremer Unternehmer.

Conrad Naber (*1. Juli 1922; †29. Januar 2018):

Ein großes Bremer Herz hat ebenfalls im Januar aufgehört zu schlagen. Der Unternehmer und Mäzen Conrad Naber starb im Alter von 95 Jahren. Die von ihm gegründete Firma Nabertherm gehört mit ihren etwa 300 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Anbietern von Industrieöfen. Sein Name steht auch für die ebenfalls in Lilienthal ansässige Schifffahrtsgesellschaft NTH, die in Spitzenzeiten 18 Schiffe im Einsatz hatte.

Naber war ein Unternehmer in alter bremischer Tradition, der bei seinem „Wagen un Winnen“ immer im Blick hatte, wie er in seiner Heimatstadt die Wissenschaft, Kunst und Kultur unterstützen konnte. Nicht nur dort schob er viele Projekte an, sondern auch in Lilienthal, dem Sitz seines Unternehmens. Naber selbst wohnte in Borgfeld, nahe der Grenze zu Lilienthal. Er hinterlässt vier Kinder aus erster Ehe. Lesen Sie hier mehr über den Bremer Unternehmer.

Foto: Hans-Henning Hasselberg
Rolf Zacher

Rolf-Dieter Zacher (*28. März 1941; †3. Februar 2018):

Der Schauspieler und Musiker Rolf Zacher starb im Alter von 76 Jahren. Nach Angaben des "Westfalen Blattes" starb Zacher in einem Hamburger Pflegeheim.

Zacher spielte in über 200 Kino- und Fernsehfilmen mit. Er erhielt den Bundesfilmpreis für eine Gaunerrolle in Reinhard Hauffs „Endstation Freiheit“ (1980). Zudem war er in vielen Tatorten zu sehen wie „Strandgut“ (1972) oder „Bienzle und der Tod in der Markthalle“ (2006) aber auch in anderen Serien wie „Liebling Kreuzberg“ (1994) und „Alarm für Kobra 11“ (1998). Im Januar 2016 zog er ins RTL-Dschungelcamp ein. Mit seiner rauen Stimme war er außerdem Synchronsprecher für Robert De Niro und Nicolas Cage.

Foto: dpa
5 Jahre Stev. - mit Grobecker und Weber

Claus Grobecker (*5. April 1935; †6. Februar 2018):

Der frühere Bremer SPD-Bundestagsabgeordnete und Senator Claus Grobecker (Zweiter von links) starb im Alter von 82 Jahren. Sein größtes Verdienst waren die Sanierungsmilliarden, die er vor dem Bundesverfassungsgericht erstritt.

Dem Bundestag gehörte der gebürtige Gröpelinger bis 1983 an, in der Endphase der sozialliberalen Koalition sogar der Bundesregierung. Kanzler Helmut Schmidt diente er bis zu dessen Sturz einige Monate als parlamentarischer Staatssekretär im Familienministerium. Zurück in Bremen trat Claus Grobecker als Arbeitssenator in den letzten Senat Hans Koschnicks ein. Lesen Sie hier mehr über das Leben von Claus Grobecker.

Foto: Frank Thomas Koch
Waltraud Kretzschmar

Waltraud Kretzschmar (*1. Februar 1948; †7. Februar 2018):

Die in den 1970er-Jahren erfolgreichste Handballerin der Welt starb sechs Tage nach ihrem 70. Geburtstag. Die gebürtige Brandenburgerin, Mutter von Handball-Star Stefan Kretzschmar, wurde 1971, 1975 und 1978 mit der DDR-Auswahl Weltmeisterin und mit dem SC Leipzig zehnmal DDR-Meisterin. Dazu kommen zwei Europapokal-Siege sowie Silber (1976) und Bronze (1980) bei den Olympischen Spielen. Bis zu ihrem Kreuzbandriss im Jahr 1980 bestritt die Rückraumspielerin in 15 Auswahljahren 217 Länderspiele und erzielte 727 Tore. Ihr Mann Peter war lange Zeit ihr Trainer in der DDR-Auswahl.

Nach der Wende musste die Handballerin, die 1976 und 1979 den „Vaterländischen Verdienstorden“ der DDR erhielt, zur Hotelfachfrau umschulen. Von 1994 bis Ende 2003 bewirtschaftete sie zusammen mit ihrem Mann eine Vereins-Gaststätte in Berlin-Lichtenberg.

Foto: dpa
Marie Gruber

Marie Gruber (*11. Juni 1955; †8. Februar 2018):

Die Schauspielerin Marie Gruber starb im Alter von 62 Jahren nach langer schwerer Krankheit im engsten Kreis. Bekanntheit erlangte die aus Wuppertal stammende Schauspielerin in ihrer Rolle als Rita Struutz an der Seite von Wolfgang Stumph in „Go Trabi Go“ (1991). Gemeinsam eroberten die beiden das gesamtdeutsche Kinopublikum.

Vielen Fernsehzuschauern blieb sie auch als Kriminaltechnikerin Rosamunde Weigand im „Polizeiruf 110“ aus Halle in Erinnerung. Gruber trat auch in Nebenrollen in international bekannten Filmen wie dem Oscar-Gewinner „Das Leben der Anderen“ (2006) und „Der Vorleser“ (2008) auf. Zuletzt war sie in der TV-Serie „Babylon Berlin“ zu sehen. Im November lief außerdem die ARD-Komödie „Schwarzbrot in Thailand“ mit Gruber in einer Hauptrolle.

Foto: dpa
Jóhann Jóhannsson

Jóhann Jóhannsson (*19. September 1969; †9. Februar 2018):

Der Hollywood-Komponist Jóhann Jóhannsson starb im Alter von 48 Jahren in Berlin. Berühmt wurde der gebürtige Isländer mit seinen Kompositionen zu zahlreichen Filmen, darunter das Stephen-Hawking-Biopic „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ (2014). Für die Filmmusik wurde er 2015 mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Ein Oscar-Nominierung erhielt er 2016 für den Soundrack zu dem Thriller „Sicario“ (2015). Die Todesursache ist bislang nicht bekannt.

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Prinz Henrik von Dänemark

Henri de Laborde de Monpezat, seit 1967 Prinz Henrik von Dänemark (*11. Juni 1934; †13. Februar 2018):

Dänemarks Prinz Henrik, der Mann von Königin Margrethe II., starb im Alter von 83 Jahren friedlich auf Schloss Fredensborg nördlich von Kopenhagen. Seine Frau und seine beiden Söhne seien an seiner Seite gewesen, teilte das Königshaus mit.

Der gebürtige Franzose war seit 1967 mit Margrethe verheiratet, fünf Jahre bevor diese zur Königin gekrönt wurde, und galt als ihre große Stütze. Immer wieder sah man die beiden ausgelassen und auch in hohem Alter noch wie frisch verliebt zusammen. Im vergangenen Jahr feierten sie ihre Goldene Hochzeit.

Danach ging es Henrik gesundheitlich immer schlechter. Im September gab das Königshaus bekannt, er leide an Demenz. Im Urlaub in Ägypten zog er sich im Januar eine Lungenentzündung zu. Die Ärzte entdeckten zudem einen gutartigen Tumor in seinem linken Lungenflügel. Im Februar verschlechterte sich sein Zustand dann so dramatisch, dass die Königin alle Termine absagte und Kronprinz Frederik (49) von den Olympischen Winterspielen in Südkorea nach Hause eilte. Im privaten Schlossgarten soll nun ein Teil seiner Asche beigesetzt werden.

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Medizin-Nobelpreisträger Günter Blobel gestorben

Günter Klaus-Joachim Blobel (*21. Mai 1936; †18. Februar 2018):

Der deutschstämmige Medizin-Nobelpreisträger Günter Blobel starb im Alter von 81 Jahren nach langer Krebskrankheit in New York. Der Forscher sei eine Wissenschaftsikone, die einen außerordentlichen Beitrag für die Grundlagen der Zellbiologie und Biochemie geleistet habe, erklärte Richard Lifton, Präsident der New Yorker Rockefeller University, an der Blobel rund 50 Jahre wirkte.

Den Nobelpreis hatte Blobel 1999 für die Entdeckung erhalten, dass neugebildete Proteine mit einer Signalsequenz an den richtigen Platz in der Zelle kommen. "Es geht darum, wie Proteine in einer Zelle von dem Ort, an dem sie gemacht werden, zu dem Ort kommen, an dem sie ihre Funktion erfüllen", erklärte er einmal. "Wir haben herausgefunden, dass Proteine eine Art eingebaute Postleitzahl haben, die ihnen hilft, an ihre Zieladresse zu kommen."

Den Großteil des Preisgeldes für den Nobelpreis, den er 1999 erhielt, stiftete er für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden. Bis zu seinem Tod war er stellvertretender Vorsitzender des Vereins Friends of Dresden.

Die Pharmaindustrie produziere inzwischen Medikamente basierend auf seinen Entdeckungen, sagte Blobel einmal. "Hätte ich mir das damals patentieren lassen, ich könnte ganz Dresden wieder aufbauen."

Foto: dpa
Ulrich Pleitgen gestorben

Ulrich Pleitgen (*1. November 1946; †21. Februar 2018):

Ulrich Pleitgen starb an Herzversagen mit 71 Jahren. Der gebürtige Hannoveraner galt als ausgesprochen vielseitiger Schauspieler. Bekannt war er vom Theater ebenso wie aus dem Kino und vor allem aus dem Fernsehen. Zuletzt war er 2016 als Großvater und Ökoaktivist in „Immer Ärger mit Opa Charly“ im Ersten zu sehen. Damals hatte er zu seiner Rolle erklärt, dass er eine Parallele zu sich selbst sehe: „Auch ich habe keine Lust, im Kopf alt zu werden und bin aktiv.“

Auf der Leinwand war er in dem 1986 mit dem Goldenen Bären ausgezeichneten Film „Stammheim“ zu sehen. Auch in Bremen stand er mehrfach vor der Kamera, unter anderem für die Bambi-prämierte ARD-Serie „Nicht von schlechten Eltern“.

Foto: dpa
Ralf Waldmann (*14. Juli 1966; †10. März 2018)  
 Ralf Waldmann war so etwas wie der unvollendete Motorradfahrer. 169 mal startete der Hagener im Motorrad-Grand-Prix, gewann davon 20 Rennen. Weltmeister aber wurde er trotz seiner Erfolge nie. Am 10. März starb er im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt.

Ralf Waldmann (*14. Juli 1966; †10. März 2018)

Ralf Waldmann war so etwas wie der unvollendete Motorradfahrer. 169 mal startete der Hagener im Motorrad-Grand-Prix, gewann davon 20 Rennen. Weltmeister aber wurde er trotz seiner Erfolge nie. Am 10. März starb er im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt.

Foto: imago
Karl Kardinal Lehmann

Karl Kardinal Lehmann (*16. Mai 1936; †11. März 2018)

Karl Kardinal Lehmann war 33 Jahre der Bischof in Mainz, dazu 21 Jahre Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Am 11. März starb er im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.

Foto: Holger Hollemann/dpa
Siegfried Rauch

Siegfried Rauch (* 2. April 1932; † 11. März 2018):

Er war der Kapitän. Schauspieler Siegfried Rauch spielte für 14 Jahre den Chef an Bord des ZDF-"Traumschiffs". Am 11. März starb er im Alter von 85 Jahren in seinem Wohnort Untersöchering in Bayern an Herzversagen.

In der Rolle des Jakob Paulsen wurde er deutschlandweit berühmt. 1999 spielte Rauch zum ersten Mal den "Traumschiff"-Kapitän, der vor allem für seine gute Laune und höfliche Art bekannt war. Das war aber bei weitem nicht alles. Er wirkte in vielen Serien und Filmen mit - unter anderem an der Seite des Actionstars Steve McQueen in "Le Mans" über das 24-Stunden-Rennen in Frankreich. Von 2008 bis 2018 war er außerdem in der Serie "Der Bergdoktor" zu sehen.

Neben seiner Karriere als Schauspieler war Rauch auch Sänger. Er brachte 2016 sein Album "Moonlight and Lovesongs" heraus. In einem Interview sagte er über den Tod mal, dass es "irgendetwas zwischen Himmel und Erde" gebe, "was wir nicht so ganz begreifen können".

Foto: dpa
Stephen Hawking

Stephen Hawking (* 8. Januar 1942; † 14. März 2018):

Er war einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten. Am 14. März starb der Astrophysiker Stephen Hawking in seinem Haus im englischen Cambridge.

Der in Oxford geborene Wissenschaftler war in der Fachwelt vor allem für seine Arbeiten zu schwarzen Löchern berühmt. Was ihn darüber hinaus auszeichnete, war dass er komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge in populärwissenschaftlichen Büchern wie "Eine kurze Geschichte der Zeit" oder "Das Universum in einer Nussschale" auch für Physik-Laien verständlich machte. Mit diesen wurde er weltweit bekannt. „Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen“, sagte er einmal. „Ich möchte wissen, warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert.“

Schon seit seiner Studienzeit litt Hawking unter der degenerativen Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die sein motorisches Nervensystem so stark angriff, dass er seit 1968 im Rollstuhl saß. 1985 verlor er aufgrund einer Lungenentzündung die Fähigkeit zu sprechen und benutzte seitdem einen Sprachcomputer. Trotz seiner Lebensumstände verlor Hawking nie den Kontakt zur Öffentlichkeit. Er hatte Gastauftritte bei Star Trek und Big Bang Theory und vertonte seine eigene Comicfigur bei den Simpsons und Futurama.

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WINNIE MADIKIZELA MANDELA OLS born Nomzamo Winifred Zanyiwe Madikizela 26 September 1936 2 April

Winnie Mandela (*26. September 1936; †2. April 2018)

Im Anti-Apartheid-Kampf galt Winnie Mandela als schillernde Persönlichkeit, die Ehe mit Nelson ging aber kurz nach dessen Entlassung aus der Haft kaputt. Die Politikerin galt jedoch auch als Mensch voller Widersprüche und musste 2004 wegen Betrugs und Diebstahls in Haft. Am 2. April starb sie im Alter von 81 Jahren.

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April 14 2018 FILE MILOS FORMAN the anti authoritarian director who left his native Czechoslov

Miloš Forman (*18. Februar 1932; †13. April 2018)

Mit seinen Filmen "Einer flog über das Kuckucksnest" und "Amadeus" wurde Miloš Forman weltberühmt - und mit zwei Oscars ausgezeichnet. Der Filmregisseur starb am 13. April im Alter von 86 Jahren in den USA.

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Barbara Bush tot

Barbara Bush (* 8. Juni 1925; † 17. April 2018):

Sie war die Matriarchin der Bush-Dynastie. Im Alter von 92 Jahren starb die ehemalige First Lady Barbara Bush in Houston, Texas.

Barbara Bush war die Frau des früheren Präsidenten der USA George H.W. und Mutter des späteren Präsidenten George W. Bush. Sie war Mitglied verschiedener Vorstände von gemeinnützigen Organisationen und hatte eine eigene Stiftung namens "Barbara Bush Foundation for Family Literacy", die sich für die Verbesserung der Schulbildung von Kindern einsetzt.

Bushs Ansehen erstreckte sich über viele politische Lager der USA. Zu ihrer Beerdigung erschienen auch die ehemaligen Demokraten-Präsidenten Bill Clinton und Barrack Obama. Laut dem US-Sender CNN litt Bush unter einer chronischen Lungenerkrankung, wegen der sie öfter im Krankenhaus war. Schlussendlich lehnte sie weitere Behandlungen aber ab.

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DJ Avicii gestorben

Avicii (* 8. September 1989; † 20. April 2018):

Zu seinen Hits "Wake Me Up" und "Levels" tanzte die Welt, im April ist der schwedische Elektromusik-Weltstar Avicii mit gerade einmal 28 Jahren gestorben.

1989 als Tim Bergling in Stockholm geboren, fängt er mit 16 an zu mixen, mit 18 tourt er als DJ durch die Clubs. Nach vier Jahren erhält er die erste Grammy-Nominierung, eine weitere folgt 2012, für das kristalline "Levels". Er tourt um die Welt, spielt in Städten von Miami bis Shanghai und trinkt dabei viel Alkohol, um die Menge besser animieren zu können. Immer wieder kommt Avicii ins Krankenhaus, produziert aber weiter, schont sich nur wenig, arbeitet an seinem ersten Album, "True", einem Top-10-Erfolg in mehr als einem Dutzend Ländern. Schließlich müssen Ärzte ihm im März 2014 Gallenblase und Blinddarm entfernen.

2016 hört Avicii dann auf, DJ zu sein, und wird noch mehr der Musikmacher, als der er sich immer schon sah. Im August 2017 erscheint eine neue EP mit sechs Stücken. "Avicii ist zurück", heißt es in einer Kritik, "erfrischt und neu aufgeladen". Es scheint, als hätte er seinen Weg gefunden, doch dann wird er im Oman tot aufgefunden. Spekuliert wird, ob es sich dabei um einen Suizid gehandelt hat.

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***FILE PHOTO*** Verne Troyer Has Passed Away at Age 49 HOLLYWOOD OCTOBER 17 Verne Troyer at the

Verne Troyer (* 1. Januar 1969; † 21. April 2018):

Er war mehr als nur Mini-Me. Der Schauspieler Verne Troyer starb am 21. April in einem Krankenhaus in Los Angeles im Alter von 49 Jahren.

Der kleinwüchsige Troyer begann seine Karriere mit Nebenrollen in Filmen wie "Men in Black" oder "Fear and Loathing in Las Vegas". Bekannter wurde er als kleinwüchsige Imitation des Dr. Evil namens Mini-Me in der "Austin Powers"-Trilogie oder als Kobold Griphook in "Harry Potter und der Stein der Weisen", der in der Bank Gringotts arbeitet.

Troyer war alkoholkrank und hatte immer wieder mit Depressionen zu kämpfen. Seit 2007 war er mit der Schauspielerin Brittney Powell verheiratet. Sein Tod wurde über seine Social-Media-Kanäle bekannt gemacht. Anfang April war er in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

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Wolfgang Völz (*16. August 1930; †2. Mai 2018) 
 In den 60er-Jahren feierte Wolfgang Völz nach einigen erfolgreichen Theaterauftritten seinen Durchbruch im deutschen Fernsehen. Als Hauptdarsteller in der Fernsehserie "Raumpatrouille" sowie dem Edgar-Wallace-Film "Der grüne Borgenschütze" wurde Völz bekannt. Noch bekannter als das Gesicht dürfte aber die Stimme sein: Völz lieh unter anderem Majestix, Käpt'n Blaubär oder König George II. in Fluch der Karibik seine Stimme. Am 2. Mai starb er im Alter von 87 Jahren in Berlin.

Wolfgang Völz (*16. August 1930; †2. Mai 2018)

In den 60er-Jahren feierte Wolfgang Völz nach einigen erfolgreichen Theaterauftritten seinen Durchbruch im deutschen Fernsehen. Als Hauptdarsteller in der Fernsehserie "Raumpatrouille" sowie dem Edgar-Wallace-Film "Der grüne Borgenschütze" wurde Völz bekannt. Noch bekannter als das Gesicht dürfte aber die Stimme sein: Völz lieh unter anderem Majestix, Käpt'n Blaubär oder König George II. in Fluch der Karibik seine Stimme. Am 2. Mai starb er im Alter von 87 Jahren in Berlin.

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Tom Wolfe

Tom Wolfe (* 2. März 1930; † 14. Mai 2018):

Er galt als einer der Begründer des "New Journalism". Der Mann mit den weißen Anzügen (hier mal in schwarz) Tom Wolfe starb am 14. Mai in New York im Alter von 88 Jahren.

Reale Geschichten mit literarischen Stilmitteln erzählen. So lässt sich der "New Journalism", den Tom Wolfe mitbegründete, am besten beschreiben. Mitbegründer waren auch Truman Capote oder Hunter S. Thompson. Wolfe arbeitete unter anderem für die Washington Post und den New York Herald Tribune. Weltberühmt war Wolfe aber vor allem für seine Romane "Fegefeuer der Eitelkeiten" oder "Ich bin Charlotte Simmons".

Aber nicht nur als Reporter und Autor war Wolfe tätig - auch mit Architektur und Kunst beschäftigte sich der US-Amerikaner, wobei er auch hierzu verschiedene Schriften und Bücher veröffentlichte.

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Philip Roth

Philip Roth (* 19. März 1933; † 22. Mai 2018):

Einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart und vielleicht der größte US-amerikanische Autor überhaupt: Am 22. Mai starb Philip Roth. Er war 85 Jahre alt, als er einem Herzinfarkt in einem New Yorker Krankenhaus erlag.

Über ein halbes Jahrhundert spannt sich das Werk des Autors Philip Roth - davon allein 27 Romane. Zu den bekanntesten zählen "Goodbye, Columbus", "American Pastoral" oder "Der menschliche Makel". Obwohl Roth wieder und wieder begeisterte: Das eine ganz große Werk, den einen Klassiker, schrieb er nicht. Erst im Rückblick wurde klar, dass Roth eben durch die Summe seiner hervorragenden Bücher zu den großen Schreibern wurde.

Er wurde mehrfach als Kandidat für einen Literaturnobelpreis gehandelt - bekam ihn aber nie. An Auszeichnungen mangelte es ihm allerdings nicht. Der jüdisch-amerikanische Schriftsteller, der auch immer wieder autobiografische Elemente in seine Werke einfließen ließ, wurde unter anderem mit einem Pulitzer-Preis für "American Pastoral" ausgezeichnet.

Foto: dpa
Jürgen Marcus

Jürgen Marcus (*6. Juni 1948; †17. Mai 2018)

Schlagersänger Jürgen Marcus („Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“) starb im Alter von 69 Jahren in München. Offenbar hatte er den Kampf gegen die chronische Lungenkrankheit COPD verloren, an der er seit 2002 litt. Deshalb beendete er auch seine Karriere. Marcus hätte am 6. Juni seinen 70. Geburtstag gefeiert. Privat war Marcus mehr als 20 Jahre mit seinem Lebensgefährten und Manager Nikolaus Fischer liiert.

Foto: dpa/Jens Kalaene
Demba Nabé alias Boundzound von der Band Seeed beim Lollapalooza Festival am 13 September 2015 au

Demba Nabé (*27. Januar 1972; †31. Mai 2018):

Er war neben Peter Fox und Dellé einer der drei Frontmänner der Reggae- und Dancehall-Band Seeed: Demba Nabé alias "Ear" ist im Alter von 46 Jahren gestorben. Neben der Arbeit mit Seeed war der gebürtige Berliner Nabé auch solo unterwegs. 2007 veröffentlichte er das Album "Boundzound", 2011 folgte "EAR".

Foto: Imago
Anthony Bourdain

Anthony Bourdain (*25. Juni 1956; †8. Juni 2018)

Aks Koch wurde Anthony Bourdain in den USA bekannt, mit der Veröffentlichung seines Buches "Kirchen Confidential" wurde der Franzose aber erst richtig bekannt. In der Folge wurde er zum Kopf mehrere Doku-Serien und veröffentlichte weitere Kochbücher. Bourdain starb am 8. Juni im Alter von 61 Jahren.

Foto: Richard Shotwell/Invision/AP/dpa
Christine Nöstlinger (*13. Oktober 1936; †28. Juni 2018) 
 "Die feuerrote Friederike", "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig", "Maikäfer flieg!" - die Kinderbücher von Christine Nöstlinger stehen seit den 70er-Jahren in vielen deutschen Kinderzimmern. Über 150 Kinderbücher hat die gebürtige Wienerin in ihrer Karriere verfasst. Am 28. Juni starb sie im Alter von 81 Jahren.

Christine Nöstlinger (*13. Oktober 1936; †28. Juni 2018)

"Die feuerrote Friederike", "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig", "Maikäfer flieg!" - die Kinderbücher von Christine Nöstlinger stehen seit den 70er-Jahren in vielen deutschen Kinderzimmern. Über 150 Kinderbücher hat die gebürtige Wienerin in ihrer Karriere verfasst. Am 28. Juni starb sie im Alter von 81 Jahren.

Foto: imago
Andreas Kappes (*23. Dezember 1965 in Bremen; † 31. Juli 2018) 
 Der frühere Radprofi Andreas Kappes starb im Alter von 52 Jahren möglicherweise aufgrund einer allergischen Reaktion nach einem Wespenstich in den Kopf. Der gebürtige Bremer war zuletzt der Sportliche Leiter der Tour de Neuss. Kappes stieg bei der RRG Bremen in den Radsport ein und feierte in seiner mehr als 20-jährigen Karriere Erfolge sowohl bei Straßenrennen als auch auf der Bahn. Er war das Gesicht der Bremer Sixdays, gewann das Rennen in seiner Heimatstadt sechsmal und startete 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles. Lesen Sie hier mehr über den Bremer Radprofi Andreas Kappes.

Andreas Kappes (*23. Dezember 1965 in Bremen; † 31. Juli 2018)

Der frühere Radprofi Andreas Kappes starb im Alter von 52 Jahren möglicherweise aufgrund einer allergischen Reaktion nach einem Wespenstich in den Kopf. Der gebürtige Bremer war zuletzt der Sportliche Leiter der Tour de Neuss. Kappes stieg bei der RRG Bremen in den Radsport ein und feierte in seiner mehr als 20-jährigen Karriere Erfolge sowohl bei Straßenrennen als auch auf der Bahn. Er war das Gesicht der Bremer Sixdays, gewann das Rennen in seiner Heimatstadt sechsmal und startete 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles. Lesen Sie hier mehr über den Bremer Radprofi Andreas Kappes.

Foto: Roland Scheitz
Käthe Wohlfahrt (*. 19; †. August 2018) 
 Die Unternehmerin Käthe Wohlfahrt starb im Alter von 85 Jahren. Bekannt wurde sie vor allem für ihre Weihnachtsartikel, die auch auf dem Bremer Weihnachtsmarkt zum traditionellen Angebot zählen. Wohlfahrts "Weihnachtsdorf" im bayerischen Rothenburg ob der Tauber ist seit Jahren ein Touristen-Magnet und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Auf rund 1000 Quadratmetern werden in dem Kaufhaus seit 1981 ganzjährig Christbaumkugeln, Weihnachtspyramiden, Nussknacker und Krippen verkauft. Auch das Deutsche Weihnachtsmuseum ist Teil der Winterwelt. 
 Mit ihrem Ehemann Wilhelm hatte sich Käthe Wohlfahrt vor mehr als 50 Jahren selbstständig gemacht.

Käthe Wohlfahrt (*. 19; †. August 2018)

Die Unternehmerin Käthe Wohlfahrt starb im Alter von 85 Jahren. Bekannt wurde sie vor allem für ihre Weihnachtsartikel, die auch auf dem Bremer Weihnachtsmarkt zum traditionellen Angebot zählen. Wohlfahrts "Weihnachtsdorf" im bayerischen Rothenburg ob der Tauber ist seit Jahren ein Touristen-Magnet und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Auf rund 1000 Quadratmetern werden in dem Kaufhaus seit 1981 ganzjährig Christbaumkugeln, Weihnachtspyramiden, Nussknacker und Krippen verkauft. Auch das Deutsche Weihnachtsmuseum ist Teil der Winterwelt.

Mit ihrem Ehemann Wilhelm hatte sich Käthe Wohlfahrt vor mehr als 50 Jahren selbstständig gemacht.

Foto: Claus Felix/dpa
Aretha Franklin

Aretha Louise Franklin (*25. März 1942; †16. August 2018):

Die legendäre Soul-Sängerin Aretha Franklin starb im Alter von 76 Jahren in Detroit an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der frühere US-Präsident Bill Clinton erklärte, er und seine Frau Hillary trauerten um Franklin. Die Sängerin sei "einer der größten Schätze Amerikas" gewesen. "Mehr als 50 Jahre lang hat sie unsere Seelen berührt."

Schon vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass Franklin schwer erkrankt war. Freunde und Wegbegleiter wie der Sänger Stevie Wonder und der schwarze Bürgerrechtler Jesse Jackson hatten die Musikerin daraufhin in ihrem Haus in Detroit besucht.

Franklin wurde mit Titeln wie "Respect", "Chain of Fools" und "I Say a Little Prayer" berühmt. Für ihren von Gospel und Jazz beeinflussten Soulgesang wurde sie mit 18 Grammys ausgezeichnet. Im Februar 2017 hatte sie ihren Rückzug aus dem Musikgeschäft angekündigt.

Foto: Jeff Kowalsky/epa/dpa
Kofi Annan, Joint Special Envoy of the United Nations and the Ara

Kofi Annan (*8. April 1938; †18. August 2018)

Zehn Jahre lang war Kofi Annan von 1997 bis 2006 Generalsekretär der Vereinten Nationen. Gemeinsam mit der Organisation wurde er 2001 für den "Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt" mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nach kurzer schwerer Krankheit starb Annan am 18. August im Alter von 80 Jahren.

Foto: Martial Trezzini / dpa
Dieter Thomas Heck

Dieter-Thomas Heck (*29. Dezember 1937; †23. August 2018)

Über Jahrzehnte prägte Dieter-Thomas Heck das Musikfernsehen in Deutschland. Ob "ZDF-Hitparade", "Die Goldene Stimmgabel" oder "Melodien für Millionen" - im ZDF wurde der Flensburger zum Gesicht für zahlreiche Shows. Am 23. August starb der Moderator im Alter von 80 Jahren.

Foto: Angelika Warmuth/dpa
Herbert C. Ordemann (*23. Dezember 1926; †23. August 2018): 
 Der langjährige Leiter Finanzen, Prokurist, Geschäftsführer, dann seit 1981 Vorstandsvorsitzender, Aufsichtsratsvorsitzender und Alt-Verleger des WESER-KURIER, Herbert C. Ordemann, starb am 23. August. „HCO“, wie er im Hause kürzelte, war ein Mann, der im Ton und Umgang sehr charmant, in der Sache aber ebenso durchsetzungsstark die Bremer Tageszeitungen AG als Herausgeberin von WESER-KURIER, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten sowie des KURIER am SONNTAG, über vier Jahrzehnte lang bis zum Juni 2007 prägte wie kaum ein anderer. 
 Der Sohn eines Kapitäns, geboren am 23. Dezember 1926, trat 1967 in die damalige Weser-Kurier GmbH als Leiter der Finanzen ein. Schon ein Jahr später erhielt er Prokura, 1976 wurde er Geschäftsführer. Lesen Sie hier mehr über das Leben und Wirken des Alt-Verlegers.

Herbert C. Ordemann (*23. Dezember 1926; †23. August 2018):

Der langjährige Leiter Finanzen, Prokurist, Geschäftsführer, dann seit 1981 Vorstandsvorsitzender, Aufsichtsratsvorsitzender und Alt-Verleger des WESER-KURIER, Herbert C. Ordemann, starb am 23. August. „HCO“, wie er im Hause kürzelte, war ein Mann, der im Ton und Umgang sehr charmant, in der Sache aber ebenso durchsetzungsstark die Bremer Tageszeitungen AG als Herausgeberin von WESER-KURIER, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten sowie des KURIER am SONNTAG, über vier Jahrzehnte lang bis zum Juni 2007 prägte wie kaum ein anderer.

Der Sohn eines Kapitäns, geboren am 23. Dezember 1926, trat 1967 in die damalige Weser-Kurier GmbH als Leiter der Finanzen ein. Schon ein Jahr später erhielt er Prokura, 1976 wurde er Geschäftsführer. Lesen Sie hier mehr über das Leben und Wirken des Alt-Verlegers.

Foto: Roland Scheitz
July 11 2014 Phoenix Arizona U S Sen JOHN McCAIN R Ariz spoke at his Phoenix office prop

John McCain (*29. August 1936; †25. August 2018)

Mehr als drei Jahrzehnte saß John McCain für die Republikanter im US-Senat. Der Veteran aus dem Vietnam-Krieg wurde auch von den Demokraten hoch angesehen, eine Seltenheit im zwiegespaltenen USA. Der scharfe Kritiker von US-Präsident Donald Trump erlag am 25. August im Alter von 81 Jahren seinem Krebsleiden.

Foto: imago
Burt Reynolds gestorben

Burt Reynolds (*11. Februar 1936; †6. September 2018)

Mit "Beim Sterben ist jeder der Erste" gelang Burt Reynolds 1972 der Durchbruch in Hollywood, später folgten auch noch Rollen in "Auf dem Highway ist die Hölle los" und "Ein ausgekochtes Schlitzohr". Der Schauspieler mit indianischen, irischen und italienischen Vorfahren war später auch für einen Oscar in seiner Nebenrolle in "Boogie Nights" nominiert. Am 6. September starb er im Alter von 82 Jahren in Florida.

Foto: dpa
Paul Allen gestorben

Paul Gardner Allen (*21. Januar 1953; †15. Oktober 2018)

Computer-Pionier Paul Allen starb im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Bereits zweimal zuvor hatte Allen mit der Krankheit zu kämpfen, konnte sie allerdings besiegen. Der Internet-Visionär hinterlässt ein gigantisches Vermögen von geschätzt 20 Milliarden Dollar. Verheiratet war er nicht, ebenso hatte er keine Kinder.

Zu weltweiter Berühmtheit gelangte Allen ab 1975 durch die Gründung des heutigen Technologie-Giganten Microsoft. An der Seite des als nüchtern geltenden Bill Gates (links im Bild) galt Allen als Idealist und Visionär.

Allen investierte Kapital in vielen unterschiedlichen Bereichen, er kaufte unter anderem zwei Profisportteams (Seattle Seahawks (American Football) und Portland Trail Blazers (Basketball)) und widmete sich mit der Gründung des Forschungsinstituts Allen Institute der Wissenschaft. Auch das Engagement für wohltätige Zwecke lag Allen am Herzen. Mit seiner Stiftung kämpfte er unter anderem gegen Ebola und setzte sich für den Klima- und Artenschutz ein.

Foto: Elaine Thompson/AP/dpa
Graciano Rocchigiani

Graciano „Rocky“ Rocchigiani (*29. Dezember 1963; †1. Oktober 2018)

Der frühere Boxweltmeister Graciano Rocchigiani starb in Italien bei einem Verkehrsunfall. Der 54 Jahre alte Ex-Profi war als Fußgänger von einem Auto überfahren worden.

Rocchigiani war Weltmeister im Supermittelgewicht (1988/89) und im Halbschwergewicht (1998 bis 2000). "Er war der talentierteste Boxer in den letzten 30 bis 40 Jahren in Deutschland, vom Talent höher einzuschätzen als Henry Maske", sagte Box-Promoter Wilfried Sauerland zu Rocchigianis 50. Geburtstag im Jahr 2013. Rocchigiani bestritt in seiner 20-jährigen Profikarriere 49 Kämpfe, 41 davon gewann der Rechtsausleger mit dem harten linken Schlag.

Legendär war die Berliner Schnauze des gebürtigen Duisburgers. Der Sohn eines sardischen Eisenbiegers und einer Berlinerin, der sowohl die Schule als auch seine Lehre als Glas- und Gebäudereiniger abgebrochen hatte, polterte los ohne Rücksicht auf Verluste. Zuletzt war Rocchigiani als Experte für den TV-Sender Sport1 und als Jury-Mitglied in der Sendung "Sport1 - The Next Rocky" tätig.

Foto: Arno Burgi/ZB/dpa
Caballe feiert 75. Geburtstag zugunsten Unesco

Montserrat Caballé (*12. April 1933; †6. Oktober 2018)

Die spanische Opernsängerin Montserrat Caballé starb im Alter von 85 Jahren im Hospital de la Santa Creu i Sant Pau in Barcelona. Die weltberühmte Sopranistin war wegen eines Blasenproblems eingeliefert worden. Die Operndiva wurde seit mehreren Jahren von Gesundheitsproblemen geplagt. Nach einem Sturz vor sechs Jahren konnte die zweifache Mutter und Oma eines Enkelkindes kaum noch gehen und war meist auf einen Rollstuhl angewiesen.

Die am 12. April 1933 in Barcelona in der Nähe des Gebirgszuges Montserrat geborene María de Montserrat Bibiana Concepción Caballé i Folch kam seit dem Beginn ihrer Karriere im Jahr 1956 in Basel auf über 4000 Aufritte. Sie galt als die letzte große Operndiva.

Caballé war von 1959 bis 1962 auch in Bremen engagiert. Den internationalen Durchbruch schaffte sie 1965 in der Titelrolle von Donizettis "Lucrezia Borgia" in der Carnegie Hall in New York.

Einen weiteren Meilenstein setzte sie 27 Jahre später. Mit dem für die Olympischen Sommerspiele in der katalanischen Hauptstadt geschriebenen Song "Barcelona" wurde sie 1992 dem ganz breiten Publikum bekannt. Sie hatte das Stück 1991 mit dem wenig später an den Folgen von Aids gestorbenen Rockstar Freddie Mercury aufgenommen.

Foto: Antonov/EPA/dpa
Ingo Insterburg

Ingo Insterburg (*6. April 1934; †27. Oktober 2018)

Als Kopf der Komikergrupper Insterburg & Co., zu der auch unter anderem Karl Dall gehörte, wurde Ingo Insterburg 1967 bekannt. Neben dem Bühnenprogramm machte er sich aber auch als Solkünstler und Autor einen Namen. Am 29. Oktober verstarb der 84-Jährige nach kurzer schwerer Krankheit.

Foto: dpa
Stan Lee

Stan Lee (*28. Dezember 1922; † 12. November 2018):

Die amerikanische Comic-Legende Stan Lee ist tot. Der Erfinder von Comicfiguren wie "Spider-Man", "Iron Man" und "Hulk" wurde 95 Jahre alt und starb in Los Angeles.

Lee schuf mit seinem Marvel-Verlag in den 1960er Jahren eine ganze Reihe populärer Comic-Figuren, darunter auch "Thor", "Doctor Strange", "The X-Men" und "Daredevil". Er wirkt bis zuletzt an den Blockbuster-Filmen zu den jeweiligen Helden mit und hatte in vielen auch kurze Gastauftritt. Auch der Erfolgsfilm "Black Panther" von 2018 stammte aus seiner Feder.

Im vergangenen Jahr war Lees Ehefrau Joan im Alter von 93 Jahren gestorben. Der Sohn rumänischer Einwanderer wurde 1922 in New als Stanley Martin Lieber geboren. Bereits als Teenager wurde er Zeichner. 1939 begann er seine Karriere als Assistent beim Verlag Timely Comics, der später zu Marvel wurde.

Foto: Ringo Chiu/ZUMA/dpa
Jens Büchner ("Mallorca-Jens"; *30. Oktober 1969; † 17. November 2018): 
 Einem größeren Publikum bekannt wurde Jens Büchner durch die Vox-TV-Serie "Goodbye Deutschland". Im November 2010 war Büchner mit seiner damaligen Lebensgefährtin Jenny und dem gemeinsamen Sohn auf die deutscheste aller spanischen Inseln ausgewandert. Als "Mallorca-Jens" wurde der gelernte Schlosser zu einer Art Star des Trash-TV und schaffte es 2017 sogar in die Königsdisziplin, das RTL-Dschungelcamp. Dort landete er auf dem sechsten Platz.  
 Auf Mallorca schaffte es Büchner nicht, richtig Fuß zu fassen. Immer wieder stellte ihm das Leben privat wie beruflich ein Bein - 2013 kulminierte das Auswanderer-Chaos dann in der Trennung von Jenny und der gemeinsamen Boutique. Büchner musste sich durchschlagen mit Gelegenheitsjobs. War gar Badehosen-Modell. Doch gerade dieses Durchhaltevermögen und diese Stehauf-Männchen-Mentalität brachten "Malle-Jens" die Sympathien des Publikums.  
 Seit 2014 reihte sich Jens Büchner in die Reihe der Mallorca-Barden ein. "Pleite aber sexy" - den Titel seines ersten Songs trug er plakativ auch um den Hals, eingraviert auf einem Ketten-Schildchen. Was einem neuen privaten Glück nicht im Wege stand. Bei einem Auftritt in Delmenhorst lernte Büchner Daniela Karabas kennen und lieben. Die Folge war eine Mega-Patchwork-Familie: Beide hatten jeweils drei Kinder aus vorherigen Beziehungen und bekamen gemeinsam 2016 noch Zwillinge. Im Juni 2017 heirateten Jens und Daniela.  
 2018 musste Jens Büchner krankheitsbedingt mehrere Auftritte absagen. Am 17. November starb er auf Mallorca an den Folgen seiner Lungenkrebs-Erkrankung. Mehr über das Leben des Kultauswanderers erfahren Sie hier.

Jens Büchner ("Mallorca-Jens"; *30. Oktober 1969; † 17. November 2018):

Einem größeren Publikum bekannt wurde Jens Büchner durch die Vox-TV-Serie "Goodbye Deutschland". Im November 2010 war Büchner mit seiner damaligen Lebensgefährtin Jenny und dem gemeinsamen Sohn auf die deutscheste aller spanischen Inseln ausgewandert. Als "Mallorca-Jens" wurde der gelernte Schlosser zu einer Art Star des Trash-TV und schaffte es 2017 sogar in die Königsdisziplin, das RTL-Dschungelcamp. Dort landete er auf dem sechsten Platz.

Auf Mallorca schaffte es Büchner nicht, richtig Fuß zu fassen. Immer wieder stellte ihm das Leben privat wie beruflich ein Bein - 2013 kulminierte das Auswanderer-Chaos dann in der Trennung von Jenny und der gemeinsamen Boutique. Büchner musste sich durchschlagen mit Gelegenheitsjobs. War gar Badehosen-Modell. Doch gerade dieses Durchhaltevermögen und diese Stehauf-Männchen-Mentalität brachten "Malle-Jens" die Sympathien des Publikums.

Seit 2014 reihte sich Jens Büchner in die Reihe der Mallorca-Barden ein. "Pleite aber sexy" - den Titel seines ersten Songs trug er plakativ auch um den Hals, eingraviert auf einem Ketten-Schildchen. Was einem neuen privaten Glück nicht im Wege stand. Bei einem Auftritt in Delmenhorst lernte Büchner Daniela Karabas kennen und lieben. Die Folge war eine Mega-Patchwork-Familie: Beide hatten jeweils drei Kinder aus vorherigen Beziehungen und bekamen gemeinsam 2016 noch Zwillinge. Im Juni 2017 heirateten Jens und Daniela.

2018 musste Jens Büchner krankheitsbedingt mehrere Auftritte absagen. Am 17. November starb er auf Mallorca an den Folgen seiner Lungenkrebs-Erkrankung. Mehr über das Leben des Kultauswanderers erfahren Sie hier.

Foto: Andreas Arnold/dpa
Bernardo Bertolucci
Bernado Bertolucci (*16. März 1940; † 26. November 2018)

Filme wie "Der letzte Tango in Paris" oder "Der letzte Kaiser" haben den italienischen Filmregisseur Bernado Bertolucci zu internationaler Bekanntheit verholfen. Auf den Filmfestspielen in Cannes wurde er ebenso ausgezeichnet, wie mit Oscars und Golden Globes. Im Alter von 77 Jahren ist Bertolucci einem Krebsleiden erlegen.

Foto: Sebastien Nogier/EPA /dpa
Dagobert Lindlau wurde 88 Jahre alt.

Dagobert Lindlau (*11. Oktober 1930; † 30. November 2018)

Mit Dagobert Lindlau verstarb ein engagierter politischer Journalist und Buchautor, der sich mit kritischen Reportagen und Sachbüchern etwa über den Rauschgifthandel und Schutzgelderpressungen einen Namen machte. Lindlau war zudem Moderator und Leiter mehrerer Magazinsendungen wie "Report", "Kompass", "Weltspiegel" sowie der NDR Talkshow und der Bremer Talkshow "3nach9". Lindlau stand für kritisches Hinterfragen und kompetente Kommentare. "Sagen, was ist, ob es gefällt oder nicht, dies war sein Prinzip", betonte der Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, Christian Nitsche. Beim BR begann die journalistische Karriere von Dagobert Lindlau. Sein letztes Buch "Reporter. Eine Art Beruf" erschien 2006. Lindlau starb im Alter von 88 Jahren in Vaterstetten bei München.

Foto: Karlheinz Schindler/dpa-Zentralbild/dpa
George Bush gestorben

George H. W. Bush (* 12. Juni 1924; † 30. November 2018)

Der frühere US-Präsident George H. W. Bush ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Der Republikaner war von 1981 bis 1989 Vizepräsident unter Ronald Reagan und anschließend vier Jahre lang Regierungschef in Washington. Sein Sohn George W. Bushwar von 2001 bis 2009 Präsident. Erst im April dieses Jahres war seine Frau Barbara gestorben. Die beiden waren 73 Jahre verheiratet. Das Ehepaar hatte sechs Kinder, von denen eines im Alter von drei Jahren gestorben war.

Foto: Lawrence Jackson / dpa
Markus Beyer

Markus Beyer (* 28. April 1971; † 3. Dezember 2018)

Ex-Weltmeister Markus Beyer ist nach einer schweren Krankheit am Montag, 3. Dezember, im Alter von 47 Jahren in einem Berliner Krankenhaus gestorben. Der gebürtige Sachse, ein Rechtsausleger, galt als herausragender Techniker mit einer starken Linken. Vor 19 Jahren wurde er durch einen Punktsieg über den Briten Richie Woodhall zum ersten Mal Weltmeister. Er war der dritte Deutsche nach Max Schmeling und Ralf Rocchigiani, dem es gelang, den Titel im Ausland zu holen.

Foto: Jan-Peter Kasper/dpa
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