Archäologie im Irak An der Wiege unserer Zivilisation

Die Archäologie im Irak boomt, der Antikenschmuggel ebenfalls. Wie eine deutsche Archäologin auch in schwierigen Zeiten die Ausgrabungen in der antiken Stadt Uruk fortsetzte.
17.09.2022, 21:43
Lesedauer: 5 Min
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An der Wiege unserer Zivilisation
Von Birgit Svensson

Donnerstag ist Zahltag in Uruk. Dann bekommen die Hilfsarbeiter ihr Geld. Margarete van Ess sitzt an einem Holztisch vor dem aus Lehmziegeln erbauten Grabungshaus und übergibt persönlich 25.000 irakische Dinar, gut 17 Euro Tageslohn an die jungen Männer, die der deutschen Archäologin helfen, sich auf die neue Zeit in der Grabungsstätte der Antike vorzubereiten. Denn es kommen immer mehr Besucher, die die archäologischen Stätten im Irak sehen wollen. Zwei kleine Pavillons für je 20 Leute entstehen auf dem Plateau von Uruk, gut drei Stunden Autofahrt von der irakischen Hauptstadt Bagdad entfernt, im Süden des Landes. „Wir wollen dem Trend gerecht werden“, sagt van Ess, „wollen künftig geführte Touren anbieten“.

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