In den Alpen

Bereits im Januar mehr Niederschlag als in Ostdeutschland im ganzen Jahr 2018

2018: das Jahr der Wetterextreme. Auch das neue Jahr hat es in sich. Nach 18 Tagen gab es in den Alpen bereits mehr Niederschlag als in Teilen Ostdeutschlands im gesamten vergangenen Jahr.
18.01.2019, 13:57
Lesedauer: 2 Min
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Bereits im Januar mehr Niederschlag als in Ostdeutschland im ganzen Jahr 2018
Von Elena Matera
Bereits im Januar mehr Niederschlag als in Ostdeutschland im ganzen Jahr 2018

Extremer Schneefall in Bayern

Armin Weigel/dpa

Dürre in Europa, Waldbrände in Kalifornien und Überschwemmungen in Italien - das Wetter im Jahr 2018 war vor allem eines: extrem. In Deutschland war es das bisher wärmste und sonnenscheinreichste Jahr seit Messbeginn. Ernteausfälle, Waldbrände und niedrige Wasserstände an großen Flüssen waren unter anderem Folgen dieses Dürrejahres.

Mit durchschnittlich 586 Millimetern Niederschlag war 2018 das regenärmste Jahr seit 59 Jahren. Die mittlere jährliche Niederschlagshöhe beträgt in Deutschland eigentlich 789 Millimeter, also rund 200 Millimeter mehr. Besonders dramatisch war die Lage in Ostdeutschland. Zwei Bundesländer haben im Jahr 2018 neue Negativrekorde erzielt: Sachsen-Anhalt mit 360 Millimetern und Brandenburg mit 390 Millimetern Regen. Damit war es dort in den letzten 140 Jahren noch nie so trocken wie im vergangenen Jahr.

Die extremen Wetterereignisse scheinen nun auch im neuen Jahr weiterzugehen. 2019 ist zwar erst 18 Tage alt, dennoch hat es laut Deutschem Wetterdienst in den östlichen bayerischen Alpen schon jetzt mehr Niederschlag gegeben als in Teilen Ostdeutschlands im gesamten vergangenen Jahr. Auch in Bremen waren die Starkniederschläge bemerkbar: Sturmtief Benjamin hat für Hochwasser und eine ordentliche Brise gesorgt. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Wetterextremen und Klimawandel. Mehr Informationen erfahren Sie in diesem Video:

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