Bestätigter Laborbefund Vogelgrippe im Bremerhavener Zoo am Meer nachgewiesen

In Bremerhaven wurde der Vogelgrippevirus bei einem verendeten Basstölpel gefunden. Der Zoo am Meer bleibt vorerst offen, es wurden aber Schutzmaßnahmen ergriffen.
07.03.2022, 17:47
Lesedauer: 1 Min
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Von Sophia Allenstein

Bei einem verstorbenen Basstölpel des Zoos am Meer wurde nach Angaben der Bremer Gesundheitssenatorin am 4. März die Vogelgrippe nachgewiesen. Die Untersuchung übernahm das Veterinärinstitut Oldenburg, während das Friedrich-Löffler-Institut in Riems die Variante H5N1 bestätigen konnte.

Ein Notfallplan für den Ausbruch der Vogelgrippe ist im Zoo am Meer bereits aktiv, alle für die Vogelgrippe empfänglichen Vögel wie Kormorane und Hühner wurden in Ställe verlegt. Das betroffene Gehege wurde gesäubert und desinfiziert sowie weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Da zwischen den Vögeln und Zoobesuchern kein direkter Kontakt möglich ist, bleibt der Zoo weiter geöffnet.

Um eine mögliche Verbreitung der Vogelgrippe nachzuvollziehen, wurden alle entsprechenden Vögel amtstierärztlich untersucht und Proben entnommen. Auch in den kommenden Wochen werden regelmäßige Untersuchungen folgen. Da die Vögel für die Zucht als wertvoll eingestuft werden, müssen sie nicht umgehend getötet werden.

Im laufenden Jahr wurde die Vogelgrippe bereits bei drei Wildgänsen in Bremen und Bremerhaven nachgewiesen, zudem wird auch in Niedersachsen von einer hohen Viruslast bei Wildvögeln ausgegangen. Der Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen bittet Geflügelhalter, ihre Tiere im Auge zu behalten und verdächtige Symptome dem Veterinärdienst zu melden.

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