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Deutliche Steigerung gegenüber 2013
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Bundestagswahl hat 92 Millionen Euro gekostet

13.11.2017 5 Kommentare

Die höhere Anzahl Briefwähler hat die Kosten deutlich steigen lassen
Die höhere Anzahl Briefwähler hat die Kosten deutlich steigen lassen (dpa)

Die Organisation der Bundestagswahl Ende September hat nach einer Schätzung des Bundesinnenministeriums 92 Millionen Euro gekostet. Im Vergleich zur Wahl 2013 ist dies eine deutliche Steigerung, die Wahl damals kostete 77 Millionen Euro, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin sagte. Als Gründe nannte er höhere Kosten für das Versenden von Briefwahlunterlagen durch Portoerhöhungen sowie ein höheres Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer. Von den 92 Millionen Euro seien 84 Millionen Euro an die Länder gegangen. Der neue Bundestag war am 24. September gewählt worden.

Der Sprecher nannte die Zahl auf eine Frage, wie teuer Neuwahlen wären, falls es bei den Sondierungen beziehungsweise möglichen Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition keine Einigung gibt.


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