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Wahlleiter bestätigt Ergebnis
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Kleine Pannen bei der Bundestagswahl

12.10.2017 0 Kommentare

Gleich doppelt wurden die Briefwahlunterlagen in Bremen versendet
Gleich doppelt wurden die Briefwahlunterlagen in Bremen versendet (dpa)

Der Bundeswahlleiter hat das Endergebnis der Bundestagswahl vom 24. September bestätigt. Gegenüber den vorläufigen Zahlen aus der Wahlnacht gibt es keine nennenswerten Abweichungen. Nach den Angaben vom Donnerstag lag die Wahlbeteiligung bei 76,2 Prozent (plus 4,7 Punkte). Der Anteil der Briefwähler stieg auf 28,6 Prozent. 2013 waren es noch 24,3 Prozent gewesen.

Nach dem nun amtlichen Endergebnis kam die CDU auf 26,8 Prozent, die SPD auf 20,5, die Linke auf 9,2, die Grünen kamen auf 8,9, die CSU erreichte 6,2, die FDP 10,7 und die AfD 12,6 Prozent. CDU und CSU gemeinsam bleiben bei dem gerundeten Ergebnis von 32,9 Prozent.

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Auch die Sitzverteilung im neuen Bundestag ist demnach unverändert: Von den nun 709 Mandaten erhält die Union 246, SPD 153, Linke 69, Grüne 67, FDP 80, AfD 94. Einsprüche gegen das Ergebnis können noch innerhalb einer Frist von zwei Monaten vom Wahltag an eingebracht werden.

Wie Bundeswahlleiter Dieter Sarreither in Berlin berichtete, lag die die Zahl der abgegebenen Zweitstimmen um 8635 höher als im vorläufigen Ergebnis zunächst angegeben. Sarreither sah insgesamt keinen Anlass zur Beanstandung, es habe aber Hinweise auf Mängel in Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Wahl gegeben.

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So wurden etwa in Kiel die Briefwahlstimmen zunächst nicht mitgezählt. In Dassel in Niedersachsen stellte ein Mitarbeiter eines Postdienstleisters über 1000 Wahlbriefe nicht zu, sondern versteckte die Tasche mit den Briefen. In Bremen wurden Briefwahlunterlagen doppelt verschickt, in Berlin gab es am Wahlabend Störungen bei der elektronischen Erfassung der Ergebnisse. In Jena war auf einzelnen Wahlbriefen die falsche Adresse des Wahllokals angegeben. (dpa)


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