Kreuzfahrtschiff sank vor zehn Jahren Das Unglück der "Costa Concordia" und seine Folgen

Vor zehn Jahren havarierte die "Costa Concordia" vor Italiens Insel Giglio. 32 Menschen starben, Kapitän Schettino kam ins Gefängnis. Auch für die Inselbewohner war der Schiffbruch eine existenzielle Erfahrung.
12.01.2022, 19:00
Lesedauer: 8 Min
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Von Julius Müller-Meiningen

Die Kirche ist auf Giglio eine gut besuchte Anlaufstelle für Sorgen aller Art. Bis März war Don Lorenzo Pasquotti der Pfarrer, von dem auf der Insel noch heute alle schwärmen. Ein korpulenter, in seiner Fröhlichkeit ansteckender Mann, der sich ans Festland versetzen ließ und vor zehn Jahren die Apokalypse miterlebte. „Ich sehe noch heute, wie die Schiffbrüchigen die Straße von der Hafenmole hoch zur Kirche laufen, es war Winter und eisig kalt“, erzählt der 71-Jährige. Giglio war zu jenem Zeitpunkt, als das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" vor der Insel havarierte, eine verlassene Insel. 700 Menschen leben hier im Winter. Alles war friedlich wie immer, ein wenig ungemütlich und kalt, die Menschen hockten zu Hause.

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