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Mit 84 Jahren gestorben
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Früherer "Tagesschau"-Sprecher Wilhelm Wieben ist tot

13.06.2019 1 Kommentar

Wilhelm Wieben ist im Alter von 84 Jahren gestorben.
Wilhelm Wieben ist im Alter von 84 Jahren gestorben. (dpa)

Der ehemalige "Tagesschau"-Sprecher Wilhelm Wieben ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 84 Jahren in Hamburg, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mitteilte. Von 1973 bis 1998 hatte Wieben Deutschlands bekannteste Nachrichtensendung als Sprecher vor der Kamera präsentiert. Zuvor war der an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin ausgebildete Schauspieler am Theater aufgetreten und als Hörfunk-Sprecher sowie Ansager im Fernsehen im Einsatz. Der "Tagesschau"-Redaktion gehörte er schon einige Jahre als Off-Sprecher an, bevor er zu einem ihrer prominentesten Gesichter wurde.

Emiliano Sala (*31. Oktober 1990; † 21. Januar 2019)
Unter tragischen Umständen kam der Fußballspieler Emiliano Sala zu Jahresbeginn ums Leben. Am 21. Januar stürzte ein einmotoriges Flugzeug mit Sala an Bord in den Ärmelkanal. Sala war auf dem Weg von Nantes zu seinem neuen Klub, dem walisischen Erstligisten Cardiff City. Seine Leiche wurde zwei Wochen später geborgen. 
Bruno Ganz (*22. März 1941; †16. Februar 2019)
Im Alter von 77 Jahren verstarb im Februar der Schauspieler Bruno Ganz. Der Schweizer spielte zunächst auf Theaterbühnen - darunter fünf Jahre am Theater am Goetheplatz in Bremen. Später wechselte er zum Film und war unter anderem in Volker Schlöndorffs
Heidi Mohr (*29. Mai 1967; †7. Februar 2019)
Sie gilt als Pionierin des deutschen Frauenfußballs: Heidi Mohr. Im Alter von 51 Jahren erlag sie im Februar einem Krebsleiden. Die ehemalige Torjägerin erzielte in 104 Länderspielen 83 Tore. 
Maximilian Reinelt (*24. August 1988; † 9. Februar 2019)
 Als Ruderer feierte er sportliche Erfolge, holte unter anderem eine olympische Goldmedaille im Achter. Anfang Februar kam Maximilian Reinelt im Alter von nur 30 Jahren bei einem Skiunfall ums Leben. 
Fotostrecke: Diese Prominenten sind 2019 gestorben

Der gebürtige Dithmarscher, der später in Hamburg lebte, war auch Autor und Herausgeber verschiedener Bücher auf Plattdeutsch, er gab Lesungen und nahm Hörbücher auf. Nach seiner letzten "Tagesschau" blieb Wieben konsequent: "Es war für mich eine wunderschöne Berufszeit. Aber wenn es vorbei ist, ist es vorbei", sagte er einmal. Da hatten ihn Musiker wie Falco ("Jeanny"), Udo Lindenberg ("Mein Ding") und die Band Fettes Brot ("Können diese Augen lügen") bereits in Songs verewigt.

Für Schlagzeilen um ihn sorgte Schauspielerin Inge Meysel (1910-2004), als sie 1995 in einem "Stern"-Interview öffentlich seine Homosexualität ansprach: "Eigentlich habe ich nur schwule Freunde. Ich verreise zum Beispiel gerne mit Wilhelm Wieben", sagte Meysel. Die Reaktionen danach seien einhellig positiv gewesen, erzählte Wieben später und erklärte: "Inzwischen habe ich eigentlich kein Verständnis dafür, wenn jemand aus seiner Homosexualität ein Geheimnis macht." (dpa)


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Leserkommentare
Wesersteel am 23.10.2019 10:50
Klimanotstand...................sind den ALLE nur noch ganz viel Bluna ?
WESER-KURIER_Onlineredaktion am 23.10.2019 10:44
Danke für den Hinweis. Das Gelände wurde vor 14 Jahren erworben. Die Fläche ist elf Hektar groß. Wir haben das korrigiert.
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