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Anschläge in Sri Lanka
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Premier: Einige Tatverdächtige noch auf der Flucht

23.04.2019 0 Kommentare

Kardinal Malcolm Ranjith spricht während eines Trauergottesdienstes für die Opfer der Selbstmordanschläge in der St. Sebastian Kirche.
Kardinal Malcolm Ranjith spricht während eines Trauergottesdienstes für die Opfer der Selbstmordanschläge in der St. Sebastian Kirche. (Gemunu Amarasinghe/AP/dpa)

Nach den Anschlägen vom Ostersonntag in Sri Lanka sind nach Angaben von Premierminister Ranil Wickremesinghe noch einige Verdächtige auf der Flucht.

Manche von ihnen seien im Besitz von Sprengstoff, sagte der Premier bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Angesprochen auf eine Bekennernachricht des Islamischen Staates (IS), sagte er, der Sicherheitsapparat des Staates habe bereits zuvor den Verdacht gehegt, dass die Attentäter Verbindungen zum IS gehabt haben könnten. Einige von ihnen seien im Ausland gewesen. Wickremesinghe bestätigte zudem einen Bericht, wonach es einen weiteren Anschlagsversuch auf ein Hotel gegeben hatte, der fehlschlug.

Sieben sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos.

Die Zahl der Toten lag nach Regierungsangaben vom Dienstag bei 311 - darunter 37 Ausländer. Laut Unicef kamen auch 45 Kinder ums Leben. Mehr als 500 Verletzte wurden nach Angaben der Polizei noch in Krankenhäusern behandelt. 42 Menschen waren laut Polizei in Gewahrsam - alle sind nach Angaben des Premierministers Sri Lanker. Dass auch ein syrischer Staatsbürger darunter war, wie die Polizei bestätigt hatte, dementierte Wickremesinghe.(dpa)


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Leserkommentare
peteris am 21.10.2019 12:30
Vielleicht wissen wir am 1.11. um 11:11h mehr.


Sie meinen sicher den 11.11. um 11:11h?
suziwolf am 21.10.2019 12:19
Und dann ... @kretschmar -
[auch wieder] eine gemeinsame Währung -

Das britische £ - Sterling -
europaweit jetzt ...
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