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„Chef.One“: Das Restaurant in der Hosentasche

Jan-Felix Jasch 07.02.2018 1 Kommentar

Mit der App
Mit der App "Chef.One" können sich Menschen zum Essen verabreden - und zwar zu Hause bei einem der Nutzer. (imago)

„Zusammen ist man weniger allein“ – so heißt ein Liebesfilm aus Frankreich. Und mit dem Titel lässt sich auch das Motto der Smartphone-App „Chef.One“ beschreiben. Man kann Menschen zu sich nach Hause einladen, um mit ihnen gemeinsam zu essen und zu trinken, – und wird dafür auch noch bezahlt. Um sich anmelden zu können, muss man allerdings nicht zwingend sein Zuhause für Veranstaltungen zur Verfügung stellen. Es ist auch möglich, bei anderen Hobbyköchen zu speisen und den Abend mit ihnen zu verbringen. Dafür muss man sie dann mit einem von ihnen bestimmten Betrag entlohnen. Das Angebot der App – sogenanntes Social Dining – ist in allen größeren deutschen Städten verfügbar. Auch in Bremen bieten Menschen ihre Kochkünste an. Es sind allerdings deutlich weniger als etwa in Hamburg oder Berlin. Das ist auch das zentrale Problem der App: Noch ist auf der Plattform nicht genug los.

Preis: Zwischen zwölf und 90 Euro

Direkt nach dem Start der App tauchen die nächstgelegenen Events in einer Zeitleiste auf. Angezeigt werden immer ein Bild, der Preis, Datum sowie Uhrzeit und die Bewertungen des Anbieters. Beim Klick auf das Angebot gibt es mehr Informationen: Eine Beschreibung des Menüs, nicht selten auch noch Angaben, woher die Zutaten stammen, wie gut der Gastgeber kochen kann und wer weitere Gäste sind. Von ihnen sieht man den Namen und ein Profilfoto, sofern hochgeladen. Beim Buchen muss man die Telefonnummer und eine kurze Nachricht an den Gastgeber verfassen. Erst nach eine Bestätigung gibt es die genaue Adresse, vorher kennt man nur den Umkreis. Bezahlen kann man per Paypal, Sofortüberweisung oder Kreditkarte. Auch Gutscheine für 25 oder 50 Euro lassen sich über die App verschenken. Ohnehin variieren die verschiedenen Events sehr stark im Preis, die Spanne liegt zwischen zwölf und 90 Euro. Die meisten Veranstaltungen kosten um 30 Euro.

Insgesamt funktioniert die App einfach und übersichtlich, das Konzept ist schnell klar. Und es ist vor allem gut. Durch kaum etwas kommen Menschen besser zusammen als durch gemeinsames Essen. Was der App fehlt, sind Nutzer. Auch die großen Preisunterschiede fallen ins Auge, sie sind nicht immer ganz nachzuvollziehen. Sie werden jedoch von den Veranstaltern ausgewählt, sodass der Anbieter der App keinen Einfluss darauf hat. Immerhin lassen sich die Suchergebnisse auch nach Preisen filtern. Ansonsten ist der Ansatz ideal – gerade für Menschen, die neu in einer Stadt sind und Freunde finden möchten.


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Leserkommentare
K_ter_Lysator am 22.10.2019 09:14
Das die Verkehrssituation in Findorff (und auch andere Stadtteile) den Status "sub-optimal" nicht erreicht ist kein vom Freimarkt abhängiges Problem. ...
Wesersteel am 22.10.2019 09:04
Deutschland soll Soldaten/innen laut AKK nach Syrien schicken UND hier sitzen die jungen Syrer im trocknen - was verkehrte Welt !

Man ...
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