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Singapur hat die Nase vorn
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Deutschland rutscht bei Wettbewerbsfähigkeit deutlich ab

09.10.2019 0 Kommentare

Installation eines Glasfaserkabels
Das WEF beurteilt bei der Wettbewerbsfähigkeit mehr als 100 Indikatoren, etwa aus den Bereichen Finanzsystem, Infrastruktur, Bildung oder Arbeitsmarktbedingungen. Es berücksichtigt Daten ebenso wie Umfragen unter Unternehmern. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa (Klaus-Dietmar Gabbert / dpa)

Deutschland lahmt bei der Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich mit anderen Ländern. In der neuen Rangliste fällt die Bundesrepublik von Platz 3 auf Platz 7 zurück, wie das Weltwirtschaftsforum (WEF) berichtet.

Überholt wird Deutschland von Hongkong, den Niederlanden, der Schweiz und Japan. Im Gerangel um die ersten Plätze hat Singapur dieses Mal die Nase vor den USA. China steht unterverändert auf Platz 28 der 141 untersuchten Staaten im Globalen Wettbewerbsbericht 2019 der Stiftung WEF.

Besonders düster sieht es hierzulande bei der Informationstechnologie aus: Bei Internetverbindungen über Glasfaserkabel landet Deutschland auf Platz 72, bei mobilen Breitbandanschlüssen auf Platz 58.

In der Kategorie Innovationsfähigkeit bleibt die Bundesrepublik dagegen auf dem Spitzenplatz. Dabei geht es etwa um die Zahl angemeldeter Patente oder wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Für die makroökonomische Stabilität, die die Inflationsrate und Schuldenlage beurteilt, gibt es auch Topnoten. In der Frage, wie gut sich Länder auf digitale Geschäftsmodelle einstellen, landen von den 20 größten Volkswirtschaften (G20) nur 2 unter den Top 10: die USA auf Platz 1, Deutschland auf Platz 9.

Im Gesamtindex Wettbewerbsfähigkeit liegen die ersten Länder dicht beieinander. Singapur kommt auf 84,8 von 100 möglichen Punkten, Deutschland auf 81,8. Der Durchschnitt aller Länder liegt bei 61 Punkten. Darin sieht das WEF Probleme für die Zukunft. „Der Graben bei der Wettbewerbsfähigkeit ist umso besorgniserregender, weil die Weltwirtschaft mit der Aussicht auf einen Abschwung konfrontiert ist“, so das WEF. „Die veränderte geopolitische Lage und die wachsenden Handelsspannungen heizen Unsicherheiten an und könnten zu einer Konjunkturabschwächung führen.“

Auf den letzten Rängen liegen der Kongo, Jemen und Tschad. Das rohstoffreiche Venezuela rutschte wegen der katastrophalen Wirtschaftslage 6 Plätze ab und landet mit Platz 133. (dpa)


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Leserkommentare
suziwolf am 22.10.2019 07:55
Hallo, @Max ...

Das Gesagte bzw. die negativen ,Erfahrungen mit anderen Banken‘
kann voll unterstrichen werden.

Auch ...
reswer am 22.10.2019 07:54
Das Luxemburger Gericht stellte im Juni 2018 fest, dass Deutschland gegen das gesundheits- als auch umweltschädliche Nitrat im Grundwasser zu wenig ...
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