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Kette will InBev-Biere aus Regal nehmen
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Kein Beck's mehr im Supermarkt?

Florian Schwiegershausen 08.12.2017 3 Kommentare

Anheuser-Busch und SABMiller
Einigen Bieren von AB InBev droht mal wieder der Rauswurf aus dem Supermarktregal bei Edeka. Für den Handel ist es ein beliebtes Mittel, um so die eigenen Preisvorstellungen bei den Herstellern durchzudrücken. (dpa)

Es ist immer wieder aufs Neue die Drohgebärde der großen Supermarktketten. Wenn die Ketten mit den Lebensmittelherstellern über künftige Preise verhandeln, ist es seitens der Supermärkte ein beliebtes Druckmittel, damit zu drohen, die Ware aus dem Regal zu nehmen und sie auszulisten. Das scheint jetzt wieder der Fall zu sein. Laut „Lebensmittelzeitung“ führt AB InBev gerade Verhandlungen mit der europäischen Einkaufsallianz Agecore. Diese Allianz hat Edeka vor zwei Jahren gegründet – und zwar zusammen mit Coop aus der Schweiz, Colruyt aus Belgien, Groupement des Mousquetaires/Intermarché aus Frankreich, Conad aus Italien sowie Eroski aus Spanien. Und anscheinend gibt es bisher keine für beide Seiten zufriedenstellende Übereinkunft, weshalb Teile des AB InBev-Sortiments aus den Edeka-Regalen rausfliegen könnte.

Mars hatte es bereits erwischt

Die Konditionen, die der Einkaufsverbund Agecore fordert, sind zu sehr von dem entfernt, was sich die Beck’s-Mutter vorstellen kann, wie die „Lebensmittelzeitung“ aus unternehmensnahen Kreisen erfahren habe. Der Plan von Agecore sei, die Orders zu kürzen. Das würde sich in Deutschland bei Edeka auf die Randsortimente auswirken – also zumindest nicht die Hauptmarken.

Erst im April, als AB InBev direkt mit Edeka verhandelte, drohte die Supermarktkette damit, Marken wie Beck’s, Franziskaner, Diebels, Löwenbräu oder Corona aus dem Regal zu verbannen. Das gleiche Schicksal ereilten damals im April bei Edeka die Produkte des Lebensmittel- und Tierfutter-Herstellers Mars. So flog damals der gleichnamige Schokoriegel aus dem Regal, die Produkte von Uncle Ben’s oder auch Tierfutter wie Whiskas und Frolic. Da verhandelten die Unternehmen ebenso um die neuen Konditionen. Ebenso wollte im Juli 2016 Rewe die Produkte des Süßwarenherstellers Storck aus den Regalen werfen.

Beliebtes Lockangebot

Was die Bierbranche angeht, versuchen die Hersteller seit längerem höhere Preise durchzudrücken angesichts gestiegener Rohstoffpreise. So berichtete ebenso die „Lebensmittelzeitung“, dass AB Inbev die Preise für Bier aus Flaschen, Mehrwegfässern und Fünf-Liter-Partyfässern zum 1. November erhöhen wollte. Die Kosten für eine Kiste Beck’s mit 0,5-Liter-Flaschen stiegen demnach um 6,60 Euro pro Hektoliter, also 0,66 Euro pro Kasten. Für den Handel wiederum ist die Kiste Bier, gern von einer „Premium-Marke“, ein beliebtes Lockangebot. Die Aktionspreise liegen hier oft bei knapp unter zehn Euro für den Kasten, während sonst regulär Preise um 14 Euro normal sind.


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Leserkommentare
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...
aguahorst am 20.10.2019 16:55
In der Nähe von Wilhelmshaven baut man neue Kavernen, um damit Geld zu verdienen. In Bremen will man sie verfüllen und stilllegen.....was passiert ...
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