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Volkswagen beendet Kooperation mit Roboterwagen-Firma Aurora

12.06.2019 0 Kommentare

Autonomes Fahren
«Testfeld Autonomes Fahren» in Karlsruhe: Volkswagen schwenkt bei der Entwicklung selbstfahrender Autos um. Foto: Uli Deck (Uli Deck / dpa)

Volkswagen schwenkt bei der Entwicklung selbstfahrender Autos um: Der Autokonzern hat die Zusammenarbeit mit der Roboterwagen-Firma Aurora beendet und strebt laut Medienberichten eine Kooperation mit Ford an.

„Die Aktivitäten im Rahmen unserer Partnerschaft sind abgeschlossen“, erklärte ein VW-Sprecher am Dienstag zum Auslaufen der Projekte mit Aurora. Details nannte er nicht.

Das 2016 gegründete Start-up Aurora aus dem Silicon Valley entwickelt Software für selbstfahrende Autos. Erst im Februar hatte es sich bei Investoren 530 Millionen Dollar besorgt. Mit dem Geld soll die Entwicklung der Technologie beschleunigt werden. Am Montag gab Aurora eine Partnerschaft zur Entwicklung selbstfahrender Nutzfahrzeuge mit dem VW-Konkurrenten Fiat Chrysler bekannt.

VW sei nun auf die gemeinsame Entwicklung selbstfahrender Autos mit Ford fokussiert, schrieben die „Financial Times“ und der Finanzdienst Bloomberg. Schon seit einiger Zeit wurde berichtet, Volkswagen wolle sich an Fords Roboterwagen-Firma Argo AI beteiligen. Dabei sei eine Argo-Bewertung von rund vier Milliarden Dollar besprochen worden, hieß es bei Bloomberg. VW und Ford hatten sich bereits auf die gemeinsame Entwicklung unter anderem von Vans verständigt.

Aurora wurde unter anderen vom ehemaligen Chefentwickler der Google-Roboterwagen, Chris Urmson, gegründet sowie von Sterling Anderson, der bei Tesla einst für das Autopilot-System zuständig war. Unter den Geldgebern sind der bekannte Risikokapitalgeber Sequoia und auch Amazon.

Autonomes Fahren gilt als Schlüsseltechnologie für die Zukunft - vor allem weil damit lukrative Robotaxi-Dienste betrieben werden könnten. Als besonders weit bei der Entwicklung von Roboterwagen-Technik gilt die Google-Schwesterfirma Waymo, die erste Erfahrungen mit einer Robotaxi-Flotte in Arizona sammelt.

Ford-Rivale General Motors plant einen eigenen Dienst mit Technologie des übernommenen Start-ups Cruise. Der Fahrdienst-Vermittler Uber entwickelt ebenfalls Roboterwagen-Technik. Und auch Apple arbeitet an Software zum autonomen Fahren. (dpa)


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Leserkommentare
heinmueckausbremerhaven am 21.10.2019 20:47
Es gibt nur eine Chance wieviel Artikel beschrieben. Und jetzt schwindet mit dem Artikel von Stefan Rahmstorf das Argument, dass die BRD nur für ...
Bremen99 am 21.10.2019 20:41
Das Parken in Wild-West-Manier rund um den Freimarkt hat Tradition. Vor über 40 Jahren konnte man auch schon regelmäßig beobachten wie dreiste ...
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