Pflasterarbeiten auf dem Rathausplatz haben gestern begonnen / Natursteine versprechen Langlebigkeit Eine Platte ist aller Pflaster Anfang

Die Pflasterarbeiten auf dem Rathausplatz haben begonnen. Die ersten der massiven Naturplatten sind gestern Morgen verlegt worden.
24.04.2013, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Andrea Zachrau

Die Pflasterarbeiten auf dem Rathausplatz haben begonnen. Die ersten der massiven Naturplatten sind gestern Morgen verlegt worden.

Verden. Wer dieser Tage in der Verdener Innenstadt shoppen will, muss einige Umwege in Kauf nehmen. Seit mehreren Wochen ist der Rathausvorplatz eine einzige Baustelle – jetzt wurden die ersten neuen Pflastersteine verlegt.

Im Beisein von Bürgermeister Lutz Brockmann, Bauingenieur Oliver Da Silva Sobral, Thomas Gern, Vorsitzender des Ausschusses für Straßen und Stadtgrün, sowie Harald Nienaber, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins Verden, hob der Kran die ersten massiven Natursteine auf den Platz vorm Rathaus. "Wir haben uns lange darüber Gedanken gemacht, wie der Bereich barrierefrei gestaltet werden kann", sagte Brockmann. "Allein nach diesen Platten hier haben wir über ein Jahr gesucht, schließlich sollen sie auch der nächsten Generation noch Freude bereiten." Laut Gutachter sei Naturstein die robusteste Möglichkeit der Pflasterung, weil das Material mehr als 100 Jahre hält.

Steine dunkeln nach

"Viele werden sich sicher darüber wundern, wie hell der Stein ist, das wird aber nicht so bleiben", erklärte der Bürgermeister. "Er wird nachdunkeln." Platten in Farben von grau bis gelb sollen in den nächsten Wochen verlegt werden, die je zwischen 150 und 450 Kilogramm auf die Waage bringen. Da jeder Stein einzeln bewegt werden muss, werde es einige Zeit dauern, bis der gesamte Platz gepflastert ist. "Am Tag schaffen wir es, zehn bis 20 Quadratmeter zu verlegen", berichtete Michael Heisch, Bauleiter des ausführenden Unternehmens Rasche. Insgesamt umfasst die Fläche rund 4000 Quadratmeter.

Ein wenig müssen sich die Verdener also noch mit der aktuellen Baustellensituation arrangieren. "Das Warten wird sich aber lohnen", zeigte sich Lutz Brockmann überzeugt.

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