Kriminalität Entführer hatte schalldichte Telefonzelle in Wohnung

Hamburg. Wenige Tage nach der Entführung einer 26-jährigen Frau in Hamburg hat die Polizei weitere Beweisstücke sichergestellt. In der Barmbeker Wohnung fanden die Beamten eine zweite Schusswaffe mit über 100 Schuss Munition, wie die Polizei am Mittwoch in Hamburg mitteilte.
24.08.2011, 14:30
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Hamburg. Wenige Tage nach der Entführung einer 26-jährigen Frau in Hamburg hat die Polizei weitere Beweisstücke sichergestellt. In der Barmbeker Wohnung fanden die Beamten eine zweite Schusswaffe mit über 100 Schuss Munition, wie die Polizei am Mittwoch in Hamburg mitteilte.

Außerdem sei eine weitere Granate entdeckt worden. Ob diese auch hochexplosiven Sprengstoff enthalte, sei derzeit noch unklar. Sie wird noch untersucht. Bereits bei seiner Festnahme am Freitag hatte der Mann eine scharfe Schusswaffe und eine Handgranate mit selbst gemischtem Sprengstoff bei sich gehabt.

Am Dienstag hatten die Ermittler in der Wohnung 113 Feuerlöscher sichergestellt, wie der Sprecher weiter sagte. In den Feuerlöschern befand sich, anders als zunächst befürchtet, jedoch kein Sprengstoff. Außerdem entdeckten die Beamten eine schalldichte Telefonzelle sowie rund 30 große Holzbalken. Der in Untersuchungshaft sitzende 30-Jährige schweigt weiter zu möglichen Motiven und Plänen. Die 26-Jährige hält sich nach Angaben der Polizei inzwischen nicht mehr in Hamburg auf.

Der 30-jährige Mann hatte die Israelin mit Handschellen gefesselt und mit einer Waffe in seine Wohnung im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses gezwungen. Dort hielt er sie zwei Stunden lang gefangen. Die junge Frau konnte sich jedoch in einem unbeobachteten Moment durch einen Sprung aus dem Fenster retten. (dpa)

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