Waldbrände an Atlantikküste Extreme Dürre in Frankreich

Die anhaltende Hitze und Trockenheit setzt vor allem die Landwirte unter Druck, derweil richten Waldbrände an der Atlantikküste weiterhin große Zerstörung an.
11.08.2022, 20:00
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Von Birgit Holzer

Wenn Étienne Gangneron auf seine 100 Hektar Weidefläche blickt, ist er besorgt. Seit Ende Juli, erzählt der Milchproduzent aus der Nähe von Bourges, wachse dort „kein einziger grüner Grashalm“ mehr für seine 150 Kühe. „Die Wiesen sind verbrannt und wir müssen auf die Futtervorräte für den Winter zurückgreifen.“ In ganz Frankreich herrscht die extremste Dürrephase seit Beginn der Messungen im Jahr 1959. Es wird davon ausgegangen, dass diese noch mindestens mehrere Tage anhält. Auch kam es zu heftigen Waldbränden – vor allem erneut im Südwesten, wo Feuerwehrleute aus fünf europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, den französischen Kräften zu Hilfe kommen. „Die europäische Solidarität funktioniert“, bedankte sich Präsident Emmanuel Macron vom Urlaub aus. Seit Jahresbeginn sind in Frankreich bereits rund 50.000 Hektar Waldflächen vom Feuer zerstört worden.

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