Katastrophenschutz Feuerwehrverband: Bevölkerungsschutz dringend neu ausrichten

Um auch in Zukunft angemessenen Bevölkerungsschutz leisten zu können, ist eine Neuausrichtung nötig - das resümiert DFV-Präsident Banse nach der Feuerwehrmesse Interschutz in Hannover. Er nimmt die Politik in die Pflicht.
25.06.2022, 08:18
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes hat eine Neuausrichtung des Bevölkerungsschutzes gefordert. Diese sei „dringend erforderlich“, sagte DFV-Chef Karl-Heinz Banse zum Abschluss der internationalen Feuerwehrmesse Interschutz in Hannover. Die politischen Signale aus Berlin und Hannover seien dafür beste Voraussetzungen. Zuvor hatten Bundesinnenministerin Nancy Faeser und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (beide SPD) die Bedeutung der Arbeit der Einsatzkräfte hervorgehoben. Wie Banse mitteilte, gehe es nun darum, die seitens der Politik zugesagten Mittel nachhaltig einzufordern.

Bereits zuvor hatte der DFV-Präsident den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz als ein Kernthema der Messe benannt - beispielsweise aufgrund der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal und dem Krieg in der Ukraine. „Militärische Verteidigung geht zwingend einher mit der zivilen Verteidigung“, so Banse am Freitag.

Mehr als 1300 Aussteller aus 50 Ländern hatten sich in den vergangenen fünf Tagen auf dem Messegelände mit den Bereichen Rettungswesen, Feuerwehr und Sicherheit befasst. „Die gezeigten Entwicklungen, Ideen und Konzepte sind fantastisch“, resümierte Banse. Mit ihnen könne man einen technischen und aktiven „Refresh“ zum Wohl der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren erreichen.

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