Symbolische Aktion

Greenpeace lässt Drohne mit Atomkraftwerk kollidieren

Die Umweltschützer von Greenpeace haben eine Drohne gegen die Außenwand eines Atomkraftwerks fliegen lassen. Der Betreiber kündigte an, die Aktivisten anzuzeigen.
04.07.2018, 09:19
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Greenpeace lässt Drohne mit Atomkraftwerk kollidieren

Die "Superman-Drohne" auf dem Anflug auf das Atomkraftwerk Bugey

Nicolas Chauveau/ Reuters

Sie wollten zeigen, wie verwundbar Atomkraftwerke (AKW) sind - also steuerten die Aktivisten von Greenpeace eine Drohne in Form einer Superman-Figur gegen die Außenwand des Kernkraftwerks Bugey in der Nähe von Lyon. Das kleine Fluggerät war zu klein, um tatsächlich Schäden an dem betroffenen Abklingbecken zu verursachen.

Der Betreiber des Werks bestätigte, dass zwei Drohnen gesichtet worden waren und die Polizei sich um eine gekümmert habe. In einem Video ist zu sehen, wie die zweite die Außenwand trifft.

Jetzt wird eine Anzeige gegen Greenpeace geprüft, da es in Frankreich, wie auch in Deutschland verboten ist, AKW zu überfliegen. Der Betreiber versicherte aber auch, dass die Gebäude des Kernkraftwerks gegen verschiedene Aggressionen abgesichert seien. Greenpeace äußerte sich dazu. Die Organisation wolle die "extreme Verwundbarkeit von Gebäuden, die mit viel Radioaktivität gefüllt sind" aufzeigen. (hee)

Lesen Sie auch

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+