7. Bremer Herztage Herz im Fokus: Aktionstage klären über Risiken auf

Bei den Bremer Herztagen am 18. und 19. Oktober können Besucher ihr Risiko für Herzerkrankungen bestimmen lassen. Außerdem wird ein Training zur Wiederbelebung angeboten, um im Notfall helfen zu können.
14.10.2018, 20:57
Lesedauer: 2 Min
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Herz im Fokus: Aktionstage klären über Risiken auf
Von Sabine Doll

Seit acht Jahren gibt es die Stiftung Bremer Herzen. Ihr Auftrag ist es, Herzinfarkte zu verhindern und zu einer Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen beizutragen. Dazu gehört, Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Ablagerungen an Gefäßwänden einerseits vorzubeugen sowie Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, damit sie behandelt werden können.

„Viele Bremer wissen nicht, wie es um ihre Herzgesundheit steht und ob bei ihnen vielleicht Werte wie Cholesterin oder Bluthochdruck zu hoch sind“, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. Um dies zu ändern und um auf die individuellen Risiken aufmerksam zu machen, veranstaltet die Stiftung Bremer Herzen regelmäßig Projekte und Aktionen.

Siebte Runde an zwei Tagen

Eine dieser Aktionen sind die Bremer Herztage. Zum siebten Mal lädt die Stiftung dazu in dieser Woche ein: am Donnerstag, 18. Oktober, von 9 bis 18 Uhr, in die Berliner Freiheit in der Vahr und am Freitag, 19. Oktober, von 10 bis 18 Uhr, in das Einkaufszentrum Waterfront in Gröpelingen. Am Infostand der Stiftung können sich Besucher nicht nur über das Thema Herzgesundheit im Gespräch mit Spezialisten informieren; sie haben auch die Möglichkeit, ihr individuelles Risiko für Herzerkrankungen vor Ort von Ärzten bestimmen zu lassen.

„Auf dem Programm stehen kostenfreie Kardio-Check-ups mit Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruckmessungen. Dazu gibt es Tipps und Tricks, wie man sich mit einfachen Mitteln fit und in Bewegung hält“, teilt die Stiftung mit. Ärzte des Bremer Klinikums Links der Weser bieten außerdem eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader an: Mithilfe dieser Untersuchung können nach Angaben der Stiftung Ablagerungen an den Gefäßwänden frühzeitig erkannt werden.

Projekt „Drück mich“

An beiden Tagen gibt es zudem die Gelegenheit, an einem Reanimationstraining teilzunehmen. Mit dem Projekt „Drück mich“ will die Stiftung das Wissen um das Thema Wiederbelebung durch Aufklärungs- und Ausbildungskampagnen steigern. Viele Menschen wissen nicht, wie sie in einem Notfall reagieren sollen, wenn etwa ein Mensch vor ihren Augen auf der Straße zusammenbricht. Viele haben zudem Angst, etwas falsch zu machen. Bei dem Training lernen die Besucher, wie eine Herzdruckmassage funktioniert – und wie sie dadurch Leben retten können.

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