CDU

Kramp-Karrenbauer verzichtet auf CDU-Vorsitz

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer gibt auf. Angesichts der Verwerfungen um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen kündigte die 57-Jährige im Parteipräsidium überraschend an, auf eine Kanzlerkandidatur zu verzichten und in absehbarer Zeit auch den Parteivorsitz abzugeben. Damit stürzt die CDU nur 14 Monate nach der Wahl von Kramp-Karrenbauer an die Parteispitze in eine tiefe Krise, die auch Auswirkungen auf die große Koalition haben dürfte. Der Kanzlerkandidat oder die Kandidatin soll nach dem Willen Kramp-Karrenbauers auch den CDU-Vorsitz übernehmen.
10.02.2020, 13:03
Lesedauer: 1 Min
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Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer gibt auf. Angesichts der Verwerfungen um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen kündigte die 57-Jährige im Parteipräsidium überraschend an, auf eine Kanzlerkandidatur zu verzichten und in absehbarer Zeit auch den Parteivorsitz abzugeben. Damit stürzt die CDU nur 14 Monate nach der Wahl von Kramp-Karrenbauer an die Parteispitze in eine tiefe Krise, die auch Auswirkungen auf die große Koalition haben dürfte. Der Kanzlerkandidat oder die Kandidatin soll nach dem Willen Kramp-Karrenbauers auch den CDU-Vorsitz übernehmen. (dpa)

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