Kriminalität Mexiko: Regierung sagt Gangstern den Kampf an

Mexiko-Stadt. Die Regierung des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua will für unbestimmte Zeit in die Grenzstadt Ciudad Juárez umziehen, um die dort ausufernde Kriminalität direkt zu bekämpfen.
07.02.2010, 10:30
Lesedauer: 1 Min
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Mexiko-Stadt. Die Regierung des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua will für unbestimmte Zeit in die Grenzstadt Ciudad Juárez umziehen, um die dort ausufernde Kriminalität direkt zu bekämpfen.

Der Gouverneur des Staates an der Grenze Mexikos mit den USA, José Reyes Baeza, kündigte am Samstag in der Hauptstadt Chihuahua an, die Regierung werde so lange in dem Krisengebiet bleiben, bis dort wieder Normalität herrsche. Seit mehreren Jahren sind auch mehrere Zehntausend Soldaten im Einsatz gegen die organisierte Kriminalität, darunter einige Tausend in Ciudad Juárez.

Zuvor hatte die Bevölkerung in der Stadt mehrfach gegen die Unfähigkeit der Regierung in der südlich gelegenen Hauptstadt Chihuahua und der Bundesregierung in Mexiko-Stadt demonstriert, die ausufernde Kriminalität wirksam zurückzudrängen. Am vergangenen Wochenende waren zuletzt 15 Jugendliche bei einem Fest erschossen worden. Ciudad Juárez gilt als eine der gefährlichsten Städte in Mexiko. Durch sie führt eine der wichtigen Drogenrouten in die USA. (dpa)

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