Pandemie Niedersachsen: Zehntausende Corona-Impfstoffdosen vernichtet

Als die Corona-Schutzimpfungen vor rund eineinhalb Jahren begannen, mussten viele Menschen wochen- oder monatelang auf eine Impfung warten. Seit langer Zeit ist nicht mehr fehlender Impfstoff das Problem.
14.05.2022, 10:36
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Zehntausende Corona-Impfstoffdosen sind in Niedersachsen wegen abgelaufener Haltbarkeit vernichtet worden. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, die rund 30 Kommunen in Niedersachsen beantwortet haben. Nur wenige Kommunen gaben an, dass sie bislang keinen Impfstoff wegwerfen mussten. Mehrere Kommunen teilten mit, dass sie keine Übersicht über vernichtete Präparate führen - etwa die einwohnerstarke Region Hannover.

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Allein der nahe bei Hamburg gelegene Landkreis Harburg gab an, bislang mehr als 15.000 Impfdosen weggeworfen zu haben. Der Großteil musste demnach ab Februar vernichtet werden, nachdem die Nachfrage deutlich abgenommen habe. Teilweise seien die Impfstoffe nur sehr kurz haltbar gewesen.

In Braunschweig wurden mehr als 3000 Impfdosen verworfen. Die Impfdosen sind in der Regel in Vials, kleinen Fläschchen enthalten, in denen sich mehrere Dosen befinden. Es werde nicht festgehalten, ob aus einem Vial auch alle Impfdosen verabreicht werden. Es würde nur erfasst, wenn ein Vial gar nicht erst angebrochen wird.

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Das Gesundheitsministerium in Hannover teilte auf Anfrage mit, dass es keine landesweiten Zahlen erhebt, wie viel Impfstoff vernichtet wird, da die Bestellung vor Ort in eigener Zuständigkeit der Impfteams und Gesundheitsämter erfolge.

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