Grimme-Preis Verleihung Preise für die 14 Besten

Im westfälischen Marl sind Freitagabend die Grimme-Preise verliehen worden. Insgesamt wurden 14 Preise in den Kategorien Fiktion, Unterhaltung, Information und Kultur sowie erstmals für Kinder- und Jugendproduktionen vergeben.
08.04.2016, 21:00
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Im westfälischen Marl sind Freitagabend die Grimme-Preise verliehen worden. Insgesamt wurden 14 Preise in den Kategorien Fiktion, Unterhaltung, Information und Kultur sowie erstmals für Kinder- und Jugendproduktionen vergeben.

Erste Preisträger in dieser neuen Kategorie sind die KiKa-Mitmachsendung „Ene Mene Bu“ und der Mehrteiler „Club der Roten Bänder“ (Vox) über krebskranke Jugendliche im Krankenhaus. Mit einem Spezialpreis wurde ZDF-Moderator Jan Böhmermann für seinen satirischen Beitrag über den damaligen griechischen Finanzminister Gianis Varoufakis ausgezeichnet.

In der Kategorie Information und Kultur erhielt die deutsch-arabischsprachige n-tv-Reihe „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ für Flüchtlinge einen Preis. Weitere Auszeichnungen gingen an die Dokumentationen „Göttliche Lage“ (WDR/Arte) über das neue Wohnquartier am Phoenixsee in Dortmund, „Die Folgen der Tat“ (WDR/SWR/NDR) über die Familie der RAF-Terroristin Susanne Albrecht und „Vom Ordnen der Dinge“ (ZDF/Arte). Für eine „Besondere Journalistische Leistung“ wurde der Beitrag „Tödliche Exporte“ (SWR/BR) zum Thema illegaler Waffenhandel geehrt.

„Schorsch Aigner – der Mann, der Franz Beckenbauer war“ (WDR) mit Olli Dittrich bekam einen Preis in der Kategorie Unterhaltung. Der erstmals verliehene Innovationspreis in dieser Kategorie geht an das Format „Streetphilosophy“ (RBB/Arte). In der Kategorie Fiktion befand die Jury die dritte Staffel von „Weissensee“ (MDR/Degeto), die Reihe „Deutschland 83“ (RTL) über einen jungen Stasi-Spion im Westen und den Spielfilm „Patong Girl“ (ZDF) über die Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Jugendlichen und einem thailändischen „Ladyboy“ für preiswürdig. Ein Spezialpreis ging an die TNT-Serie „Weinberg“. Den Publikumspreis erhielt der Mehrteiler „Kunst und Verbrechen“ (3sat) über die dunkle Seite des Kunstmarktes.

Der undotierte Grimme-Preis gilt als wichtigster deutscher Fernsehpreis. Die Auszeichnung würdigt Fernsehsendungen, die für die Programmpraxis vorbildlich sind. (epd)

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