Wettbewerb der Zweitklässler in Achim / 174 Schüler nahmen teil, 14 kamen ins Finale Rotary-Club suchte den besten Vorleser

Bereits seit sechs Jahren kürt der Achimer Rotary-Club in einem Lesewettbewerb für Schüler der zweiten Klassen den besten Vorleser. Auch in diesem Jahr wurden unter 14 Schülern der Grundschulen am Paulsberg, Uphusen und Bierden wieder die Sieger ermittelt.
05.06.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stephen Kraut

Bereits seit sechs Jahren kürt der Achimer Rotary-Club in einem Lesewettbewerb für Schüler der zweiten Klassen den besten Vorleser. Auch in diesem Jahr wurden unter 14 Schülern der Grundschulen am Paulsberg, Uphusen und Bierden wieder die Sieger ermittelt.

Achim. Um Schülern einen Ansporn zu geben, das Lesen bestmöglich zu lernen, veranstaltet der Rotary-Club Achim bereits seit sechs Jahren den Lesewettbewerb "Lesen lernen, Leben lernen" für Zweitklässler. Auch dieses Mal stellten sich wieder zahlreiche Schüler dem Wettkampf. 174 Grundschüler nahmen teil, 14 setzten sich in klasseninternen Wettkämpfen für das Finale durch.

Von den Grundschulen am Paulsberg, Uphusen und Bierden wurden so aus jeder Klasse zwei Kinder – ein Junge und ein Mädchen – zum Finale ins Haus Clüver geschickt. Drei Bücher, die der Rotary-Club im Januar an alle Schüler verteilt hatte und die im Unterricht besprochen worden waren, standen zur Auswahl, um daraus vorzulesen. Dann kam es für die Schüler darauf an, eine Textstelle möglichst flüssig, mit korrekter Betonung und laut vorzutragen. Kriterien, die die Vorleser vor keine großen Herausforderungen stellten, wie Rotary-Vorstandsmitglied Axel Burmeister betonte: "Die Entscheidung, wer hier gewonnen hat, ist unglaublich schwer, denn alle liegen ganz nah beieinander."

Bevor die drei ersten Plätze vergeben wurden, unterstrich Burmeister die Wichtigkeit eines guten Lesevermögens. "Ihr müsst überall lesen, das beginnt morgens schon bei den Bus- und Bahnfahrplänen. Selbst im Matheunterricht ist das nötig, denn Zahlen werden schließlich auch gelesen."

Gutscheine und Urkunden

Anschließend wurden Urkunden verteilt. 14 an der Zahl. "Denn Ihr habt das alle super gemacht", lobte Burmeister die Grundschüler. Außerdem gab es Bücher-gutscheine und einen guten Rat: "Zeigt die Urkunde mal Oma und Opa, da bekommt Ihr sicherlich auch noch etwas für." Danach wurden die heißersehnten Medaillen verliehen: Der dritte Platz ging an Linus Meyer, Silber konnte sich Marlon Schadeberg sichern. Die Siegerin des Lesewettbewerbs heißt Lauren Zuurbier. Zufrieden waren am Ende jedoch nicht nur die Schüler – der Bücher-Gutschein hatte für viel Freude gesorgt – sondern auch die beiden Rotarier Axel Burmeister und Axel Marschhausen. "Wir wollen die Kinder unterstützen, Lesen zu lernen und freuen uns, dass auch Eltern und Lehrer dabei helfen", sagte Burmeister. Etwa 2000 Euro hat die Aktion in diesem Jahr gekostet. Das Geld stammt aus dem Losverkauf der vom Rotary-Club veranstalteten Tombola. "Es ist hier hervorragend angelegt", betonte Rotary-Vorstand Axel Burmeister.

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