Regierung Seehofer entgeht knapp Unfall mit Geisterfahrer

Hilpoltstein/München. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) ist auf der A9 in seinem Dienstwagen gerade noch einem Geisterfahrer entgangen. «Es war sehr knapp», bestätigte die Staatskanzlei einen Bericht der «Abendzeitung» und des «Münchner Merkur».
16.09.2010, 14:30
Lesedauer: 1 Min
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Hilpoltstein/München. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) ist auf der A9 in seinem Dienstwagen gerade noch einem Geisterfahrer entgangen. «Es war sehr knapp», bestätigte die Staatskanzlei einen Bericht der «Abendzeitung» und des «Münchner Merkur».

Seehofers Fahrer habe bei dem Vorfall nahe Hilpoltstein (Bayern) am vergangenen Samstag sehr gut reagiert, hieß es am Donnerstag aus der Staatskanzlei. Er riss den Wagen bei Tempo 200 nach rechts. Die Insassen des Autos als auch Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU), die in einem nachfolgenden Wagen saß, blieben unverletzt. Der Geisterfahrer wurde später von der Polizei gestoppt.

Seehofer zeigte sich dankbar über den glücklichen Ausgang: «Das ist mir für viele Stunden in die Knochen gefahren», sagte er dem «Münchner Merkur». «Bei unserem Tempo hätte es von der einen auf die andere Sekunde aus sein können», zitiert ihn die «Abendzeitung». Der Politiker war auf dem Rückweg von Berlin nach München.

Der 49 Jahre alte Geisterfahrer sei mittlerweile in der Psychiatrie, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Ein Gutachter hatte nach dem Vorfall gesundheitliche Probleme bei dem Mann festgestellt. Ein Ermittlungsrichter erließ daraufhin einen Unterbringungsbeschluss. Das Motiv des Geisterfahrers ist nach Angaben der Polizei vom Donnerstag unklar. Laut «Abendzeitung» hatte er vor der Geisterfahrt mit seiner Freundin gestritten und war «in seiner Erregung» auf die falsche Fahrbahn aufgefahren. (dpa)

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