US-Einreiseverbot

So reagieren Promis und Politiker auf den Trump-Vorstoß

Das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot für Menschen bestimmter Nationalität empört viele Menschen. Sehen Sie hier einige Reaktionen auf das US-Einreiseverbot.
30.01.2017, 13:51
Lesedauer: 5 Min
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So reagieren Promis und Politiker auf den Trump-Vorstoß
Von Ina Schulze
So reagieren Promis und Politiker auf den Trump-Vorstoß

Sängerin Rihanna ist "angeekelt". "Die Nachricht ist verheerend! Amerika wird vor unseren Augen ruiniert! Was für ein unmoralisches Schwein muss man sein!"

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Das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot für Menschen bestimmter Nationalität empört viele Menschen. Unter dem Hashtag #Muslimban und #muslimbanprotest lassen die User ihrer Wut freien Lauf. Auch Prominente melden sich zu Wort. Sehen Sie hier einige Reaktionen auf das US-Einreiseverbot.

Donald Trump

Donald Trump hat als ein Kernstück seines Anti-Terror-Kampfes einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus den mehrheitlich muslimischen Ländern Syrien, dem Iran, dem Irak, dem Sudan, Somalia, Libyen und dem Jemen verfügt. Flüchtlinge aus aller Welt sind für 120 Tage ausgesperrt, jene aus Syrien sogar auf unbestimmte Zeit. Der US-amerikanische Sport reagiert mit Entsetzen und Wut auf die Einreiseverbote des US-Präsidenten. Auch, weil die genauen Auswirkungen mit Blick auf geplante Großereignisse noch nicht absehbar sind.

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Steve Kerr

"Das ist schockierend. Ich denke, es ist eine entsetzliche Idee. Ich fühle mit allen Menschen, die davon betroffen sind", sagte der Basketball-Coach Steve Kerr von den Golden State Warriors am Montag.

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Michael Bradley

Der Kapitän der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft, Michael Bradley, schrieb auf Instagram, er sei "traurig und beschämt". "Als Trump gewählt wurde, habe ich nur gehofft, dass der Präsident Trump ein anderer sein würde als der Wahlkämpfer Trump. Dass die fremdenfeindliche, frauenfeindliche und narzisstische Rhetorik ersetzt wird durch eine bescheidenere und maßvollere Art, unser Land zu führen. Ich habe mich geirrt", schrieb der frühere Profi von Borussia Mönchengladbach.

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Königin Elisabeth II.

Mehr als eine Million Briten wollen mit einer Petition verhindern, dass ihre Königin Donald Trump empfangen muss. Sie fürchten, der Amerikaner könne die Queen in Verlegenheit bringen. Die Petition hat auch einen prominenten Unterstützer.

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Screen Actors Guild Awards

Simon Helberg, der bei der US-Serie "Big Bang Theory" die Figur des Howard Wolowitz spielt, hat mit seiner Frau bei einer Preisverleihung in Los Angeles deutlich gemacht, was er von dem Einreiseverbot Trumps für Muslime hält. Bei den Screen Actors Guild Awards in Los Angeles hielt Helberg auf dem Roten Teppich ein Schild mit der Aufschrift "Flüchtlinge willkommen" hoch. Seine Frau Jocelyn Towne trug einen Schriftzug auf ihrem Oberkörper: "Lasst sie rein."

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Rihanna

Sängerin Rihanna ist "angeekelt". "Die Nachricht ist verheerend! Amerika wird vor unseren Augen ruiniert! Was für ein unmoralisches Schwein muss man sein!"

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Jan Böhmermann

Auch Jan Böhmermann hat nicht viel übrig für die Entscheidung von Donald Trump. "#MuslimBan hat nichts mit „Politik“ zu tun. Das ist rassistische Willkür, Unrecht und unmenschlich. Das werden wir nicht akzeptieren", twitterte Böhmermann.

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SANDRA OH, ELLEN POMPEO

Die Grey's Anatomy Schauspielerin Sandra Oh (im Bild links) appeliert für Geschichten, die Licht über die Dunkelheit der Politik verbreiten. "More than ever we need these stories to spread light over the darkness of policies than ban our Muslim brothers and sisters from our shores", schrieb sie über Twitter.

Foto: picture-alliance/dpa
Screen Actors Guild Awards

Auch Schauspieler Ashton Kutcher äußerte sich mehrfach auf Twitter. Er schrieb, seine Frau (Schauspielerin Mila Kunis) sei im Kalten Krieg als Flüchtling nach Amerika gekommen. "Wir waren niemals eine Nation, die auf Angst aufgebaut ist. Mitgefühl ist die Kern-Moral Amerikas." Die Politik Donald Trumps bezeichnete Kutcher als ohne Sinn und Verstand, als "no sense policy".

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