Wirbel um Gina-Lisa So reagiert das Netz auf den Lohfink-Prozess

"Nein heißt nein" - mit diesem Statement solidarisieren sich Menschen im Netz und vor dem Amtsgericht mit Gina-Lisa Lohfink, die derzeit in einem Prozess in Berlin um den Beweis ihrer Vergewaltigung kämpft.
28.06.2016, 08:21
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Von Stefanie Heitmann

"Nein heißt nein" - mit diesem Statement solidarisieren sich Menschen im Netz und vor dem Amtsgericht mit Gina-Lisa Lohfink, die derzeit in einem Prozess in Berlin um den Beweis ihrer Vergewaltigung kämpft.

Das Starlet soll 2012 von zwei Männern sexuell missbraucht worden sein. Die Tat stellten die Beschuldigten ins Netz. Auf dem Video soll Lohfink mehrfach zum Ausdruck gebracht haben, dass sie keinen Sex mit den Männern haben wolle und das diese mit dem Verkehr "aufhören" sollen. Rund um den Prozess diskutieren unter den Hashtags #neinheisstnein, #ausnahmslos und #TeamGinaLisa die User über eigene Erfahrungen mit sexueller Gewalt, die Änderung des bestehenden Sexualstrafrechts aber auch über die Glaubwürdigkeit von Lohfink.

Auch zu den Beschuldigten halten manche User. Sie unterstellen Lohfink PR auf Kosten der Männer machen zu wollen.

Der Prozess um das Model und die Vergewaltigungsvorwürfe löste eine bundesweite Debatte über sexuelle Gewalt und die Verschärfung des derzeit geltenden Sexualstrafrechts aus.

Wann "nein" beim Sex "nein" heißt

Wann ist ein "nein" beim Sex "nein". Diese Diskussion geht vor dem Berliner Landgericht weiter. Das Video zeigt, wie einfach doch die Antwort sein könnte.

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