Volksfest Sommerdom startet mit Neuheiten ohne Corona-Einschränkungen

Der Duft nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln liegt schon jetzt in der Luft. Für 31 Tage verwandelt sich das Heiligengeistfeld in Hamburg in eine Karussell- und Budenwelt. Beim Sommerdom 2022 gibt es Neues zu entdecken.
20.07.2022, 15:17
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Der Hamburger Sommerdom eröffnet am Freitag mit vier neuen Fahrgeschäften. „Wir sind überaus froh, dass wir erstmals wieder eine Veranstaltung, wie zuletzt 2019, planen konnten und der Sommerdom ohne Beschränkungen stattfindet“, sagte der Leiter des Dom-Referates in der Wirtschaftsbehörde, Sören Lemke, am Mittwoch. Mehr als eine Million Besucher erwarten die Veranstalter vom 22. Juli bis zum 21. August auf dem Heiligengeistfeld - ohne Maske, Abstand und Corona-Tests.

Eine besondere Herausforderung sei es in diesem Jahr gewesen, ausreichend Personal für die Buden des Volksfests zu finden. Zu bewältigen sei das nur mit Unterstützung der Familie, sagte Sascha Belli, Vorsitzender des Ambulanten Gewerbes und des Vereins der Hamburger Schausteller. Deshalb sei es ein Glück, dass so viele Schausteller Familienbetriebe seien. „Ich hab meine Mutter wieder dabei. Die ist über 70 und verkauft hier die Chips.“

Die Preise seien im Vergleich zum Frühlingsdom gleichgeblieben. Rund 240 Betriebe, darunter knapp 50 Fahrgeschäfte, sollen auf dem 160.000 Quadratmeter großen Areal einen Mix aus Action, Tradition und Nostalgie bieten. Zu den vier Neuheiten zählt unter anderem die „Krake XXL“, die mit ihren fünf Armen bis zu 40 Fahrgäste durch die Luft schleudert.

Ein völlig neuer Fahrzeugtyp ist laut Veranstaltern das „Rock & Roll“. In bis zu 23 Metern Höhe könnten Fahrgäste „eine ganz neue Art des Überschlagens und Rotierens“ kennenlernen. Etwas ruhiger soll es dagegen im Karussell-Klassiker „Pool Party“ zugehen. Ebenso im „Police Department“, dem nach eigenen Angaben größten mobilen Laufgeschäft der Welt.

Unter dem Motto „Hamburger Dom - damals“ gibt es auf 2000 Quadratmetern eine Ausstellung mit historischen Exponaten zu entdecken, darunter ein fast 100 Jahre altes Riesenrad, ein Kinderkarussell aus den 50er-Jahren und eine Kirmesorgel von 1892. Bereits zum sechsten Mal in Folge soll der „Regenbogentag“ mit einer bunten Parade und Aktionen ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. An jedem Mittwoch gibt es einen Familientag mit ermäßigten Preisen.

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