Tagung in Goslar Überleben wilder Luchse steht auf der Kippe

Das Überleben von Luchsen in freier Wildbahn steht mittelfristig auf der Kippe. Auf einer Tagung in Goslar berieten Experten nun, wie durch Wiederansiedlungen und Umsiedlungen gegengesteuert werden soll.
15.05.2023, 05:00 Uhr
Lesedauer: 3 Min
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Von Reimar Paul

Am 17. März 1818 erlegte der königlich-hannöversche Förster Johann Friedrich Wilhelm Spellerberg nach einer zweiwöchigen Hatz den letzten wilden Luchs im Harz. An die 200 Jäger und Treiber waren damals im Einsatz, um das Tier ausfindig zu machen und zur Strecke zu bringen. Am Teufelsberg bei Lautenthal erwischte der Forstmann schließlich den Luchs. Noch heute erinnert dort der sogenannte Luchsstein an den Abschuss. Fast 200 Jahre später, im Jahr 2000, begann im niedersächsischen Teil des Harzes unter Regie der Nationalparkverwaltung die Wiederansiedlung von Luchsen. Nach mehrwöchiger Eingewöhnungsphase in einem versteckt gelegenen Auswilderungsgehege mitten im Nationalpark wurden bis zum Jahr 2006 insgesamt 24 Luchse – neun Männchen und 15 Weibchen – in die Freiheit entlassen.

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