Unwetter Taifun «Megi» fegt durch Südost-China

Peking/Rangun. Der Taifun «Megi» hat am Samstag China erreicht und ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde durch die Südostprovinz Fujian gefegt. Mehr als 270 000 Menschen waren in Sicherheit gebracht worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
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Peking/Rangun. Der Taifun «Megi» hat am Samstag China erreicht und ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde durch die Südostprovinz Fujian gefegt. Mehr als 270 000 Menschen waren in Sicherheit gebracht worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Der Flugverkehr in der Region kam zum Erliegen, auch Straßen waren beeinträchtigt. Mancherorts standen Äcker unter Wasser, an der Küste wurden Fischerboote beschädigt. Allein im Ort Gulei schätzte der Bürgermeister die Verluste für die Fischerei auf umgerechnet 10 Millionen Euro.

Nachdem «Megi» das südchinesische Meer überquert hatte, war der Taifun vor wenigen Tagen langsamer geworden. Auf den Philippinen hatte «Megi» zuvor mindestens 26 Menschen in den Tod gerissen, auch in Taiwan starben mindestens 13 Menschen.

Experten hatten zunächst befürchtet, dass «Megi» zerstörerischer sein könne als der Taifun «Hagupit», der im Jahr 2008 in der Provinz 22 Menschen tötete. Zehntausende Fischerboote wurden in Guangdong, Fujian und Hainan zurück in die Häfen beordert.

Unterdessen traf ein zweiter tropischer Wirbelsturm die Westküste von Birma und ließ Erinnerungen an den katastrophalen Zyklon «Nargis» aus dem Jahr 2008 wach werden. Der Zyklon «Giri» sorgte nach Berichten des staatlichen Fernsehens zwar für fast vier Meter hohe Wellen an der Küste, Todesfälle wurden am Samstag jedoch nicht gemeldet. (dpa)

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