Gesellschaft "Tape Art": Jetzt wird geklebt statt gesprayt

Berlin. Statt zur Spraydose greifen Straßenkünstler in Berlin neuerdings zu buntem Klebeband. Ob auf Stromkästen, Wänden oder Straßen: Wo früher Graffiti prangten, haftet Tape Art - geklebte Kunst.
06.01.2011, 12:23
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Berlin. Statt zur Spraydose greifen Straßenkünstler in Berlin neuerdings zu buntem Klebeband. Ob auf Stromkästen, Wänden oder Straßen: Wo früher Graffiti prangten, haftet Tape Art - geklebte Kunst.

Ein meterhohes Klebebild, ein Frauenporträt aus hunderten Streifen Klebeband, schuf etwa ein Straßenkünstler im einstigen Arbeiterbezirk Wedding. Die Szene ist noch nicht ganz überzeugt: "Einerseits begrüße ich die Kreativität und neue Ausdrucksmöglichkeiten", lautet ein Kommentar im Internetportal Utopia. "Andererseits handelt es sich dabei um eine zeitlich begrenzte Kunstform, die enorme Müllberge produziert." Im Gegensatz zu Graffiti lässt sich das Klebeband immerhin leicht entfernen. (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+