DWD-Warnung Tornados in Nordrhein-Westfalen möglich: Schulen bleiben geschlossen

Nach den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen gehen die Aufräumarbeiten weiter. In Paderborn und Lippstadt bleiben teilweise Schulen geschlossen. Doch die nächsten starken Gewitter ziehen bereits auf.
23.05.2022, 08:15
Lesedauer: 2 Min
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Von dpa

Die Woche in Nordrhein-Westfalen startet wieder mit Gewittern. Ab Montagmittag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) vermehrt mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Besonders im Westen und Süden des Landes sei die Wahrscheinlichkeit für lokal schwere Gewitter mit Unwetterpotenzial durch teils heftigen Starkregen und schwere Sturmböen hoch. Im Süden sei ein geringes Tornadorisiko nicht auszuschließen, teilte der DWD mit. In den späteren Abendstunden und in der Nacht zu Dienstag soll sich das Wetter dann beruhigen.

Nach den massiven Tornadoschäden in Paderborn und Lippstadt bleiben in beiden Städten am Montag mehrere Schulen und Kitas geschlossen. Wann sie wieder öffnen, ist noch unklar. Ein sicherer Zugang zu den Gebäuden sei noch nicht gewährleistet, teilten die Kommunen mit. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten in den betroffenen Städten gehen auch in dieser Woche überall weiter.

In Lippstadt bleiben am Montag fünf Kitas und sieben Schulen geschlossen, darunter zwei Gymnasien. „Angesichts des Ausmaßes der Schäden, die wir an den verschiedenen Standorten sehen, ist es zurzeit undenkbar, dass dort in den nächsten Tagen Unterricht stattfinden kann“, sagte Bürgermeister Arne Moritz (CDU). Für die teilweise noch anstehenden Abiturprüfungen und Klausuren würden aktuell alternative Orte gesucht.

In Paderborn bleiben nach Angaben der Stadtverwaltung fünf Schulen ganz oder teilweise vorerst geschlossen, darunter ist ein Gymnasium. Dort sind auch etliche Straßen weiterhin gesperrt. Mit Drohnen untersucht die Feuerwehr in Paderborn, ob noch Gefahr durch abstürzende Teile von Dächern droht. Vor zerstörten Gebäuden sei die Polizei nun verstärkt auf Streife unterwegs, hieß es.

Mehrere Tornados hatten am Freitag in verschiedenen Orten in NRW massive Zerstörungen angerichtet. Allein in Paderborn wurden 43 Menschen verletzt, darunter 13 schwer.

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