Gefahrenbekämpfung Von Robotern bis Panzern - Hightech gegen Explosionen

Wie geht man mit erhitzter Munition um? Der Chef der Berliner Feuerwehr berichtet von hochmodernem Gerät, das beim Waldbrand im Grunewald zum Einsatz kommt.
05.08.2022, 15:36
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Angesichts der komplizierten Gefahrenbekämpfung auf dem in Brand geratenen Berliner Sprengplatz setzt die Feuerwehr hochmoderne und teure Technik verschiedenster Organisationen ein.

Feuerwehrchef Karsten Homrighausen sprach am Freitag von ferngesteuerten Robotern und gepanzerten Fahrzeugen, die zum Erkunden, Löschen und Kühlen auf das bis zu 700 Grad heiße Gelände voller Munitions-, Bomben- und Feuerwerksresten fahren würden. Dazu käme die Luftaufklärung mit einem Hubschrauber und Drohnen, die Fotos und Infrarotbilder zur Feststellung von Hitzestellen liefern würden.

Homrighausen sprach von einem längeren Prozess, bei dem auch immer wieder mit „Fernthermometer“ die Temperatur der erhitzten Munition gemessen werde. Nur so könne die Feuerwehr entscheiden, wo kühlendes Wasser, das über Schläuche aus der drei Kilometer entfernten Havel gepumpt werde, nötig sei. „Einfach Wasser draufhalten, um die Bomben zu löschen, ist auch nicht immer die Lösung.“ Die Sprengstoffexperten würden durchaus zu Vorsicht raten.

Parallel seien Wasserwerfer der Polizei aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Wald unterwegs. Von Schneisen aus, die ein Bergepanzer durch den Wald schlug, bespritzen sie das Unterholz und Gebüsch, um ein erneutes Auflodern von Feuer zu verhindern.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+