Teststationen Weniger Corona-Teststellen im Norden als noch im Frühjahr

Für Gratis-Bürgertests gibt es schon seit Sommer Einschränkungen - nun wird noch stärker eingrenzt. Auch werden solche offiziellen Tests seltener verlangt. Das hat auch Auswirkungen auf die Zahl der Teststationen in Schleswig-Holstein.
26.11.2022, 08:39
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Die Zahl der Corona-Teststellen in Schleswig-Holstein ist im Vergleich zum Frühjahr zurückgegangen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Kiel gibt es landesweit derzeit rund 480 Teststationen - Mitte März waren knapp 680 Testangebote registriert. Bereits Ende Juni wurden nur noch rund 570 gezählt. Es gibt aktuell aber noch mehr Teststellen als im Vorjahresmonat: Ende November 2021 boten 355 Stationen Tests an.

„Auch vor dem Hintergrund des großen Angebotes an Selbsttests ist davon auszugehen, dass sich die Angebote der Teststellen reduzieren werden“, sagte ein Sprecher des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Er betonte: „Die Aufhebung der generellen Isolationspflicht in Schleswig-Holstein dürfte keine große Auswirkung auf die Meldezahlen haben.“ In dem Zusammenhang erinnere das Ministerium daran, bei einer Krankheit eigenverantwortlich zu Hause zu bleiben.

Seit Freitag greifen in Deutschland neue Testregelungen, die befristet bis 28. Februar 2023 gelten. Das einst sehr breite Angebot staatlich finanzierter Tests, das den Bund Milliardensummen kostete, wird damit nach einem ersten Einschnitt im Sommer nochmals eingegrenzt. Gratis soll es sogenannte Bürgertests bei Teststellen unter anderem weiterhin vor Besuchen in Kliniken und Pflegeheimen geben.

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