Brand Wieder Feuer auf Bundeswehr-Gelände: Flammen gelöscht

Ein Brand auf einem Truppenübungsplatz in der Nähe von Meppen hat die Menschen im Emsland alarmiert. Denn es werden Erinnerungen an den verheerenden Großbrand 2018 wach.
14.05.2022, 16:12
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Auf dem Waffentestgelände der Bundeswehr bei Meppen im Emsland hat es erneut ein Feuer gegeben. Wahrscheinlich sei ein nicht ganz gelöschtes Glutnest durch den Wind erneut angefacht worden, sagte ein Sprecher der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition 91 am Samstagnachmittag. Bereits am Donnerstag war es nach Testschüssen mit einer Panzerhaubitze 2000 auf dem Gelände zu einem Brand gekommen. Dieser wurde nach einigen Stunden weitgehend gelöscht.

Feuerwehrleute hätten auch die neuen Flammen am Samstag nach einiger Zeit wieder unter Kontrolle gehabt und den Brand gelöscht, sagte der Bundeswehrsprecher. Dazu legten die Einsatzkräfte Gegenbrände, um dem neuen Feuer den Zündstoff zu nehmen. Dies habe zu einer starken Rauchentwicklung geführt, sagte der Sprecher. Weil der Boden noch heiß sei, sei die Feuerwehr weiter im Einsatz, um die Brandstellen zu kontrollieren, sagte der Sprecher am Sonntag. Um der Trockenheit zu begegnen, seien auch Wassersprinkler aufgebaut worden. Für Montag sei Regen angesagt - möglicherweise könne dann der Kontrolleinsatz beendet werden.

Seit Donnerstag waren dem Sprecher zufolge nach und nach etwa 72 Hektar Gras- und Heidefläche in Brand geraten. Auf ein angrenzendes Moor waren die Flammen den Angaben nach aber nicht übergesprungen. Laut Bundeswehr hatte nach dem Abfeuern der Übungsmunition - einem Metallstück - wahrscheinlich ein Funke das Feuer entzündet, als das Metall auf dem Boden aufschlug.

Im Spätsommer 2018 hatte ein durch einen Waffentest ausgelöster Moorbrand auf dem Gelände für einen wochenlangen Einsatz gesorgt. Teils war die Rauchentwicklung so groß, dass für die umliegenden Gemeinden Katastrophenalarm ausgelöst werden musste. Damals hatte sich der Brand auf eine Fläche von 1000 Hektar ausgedehnt. Strittig ist noch, wer für die umfangreichen Umwelt- und Klimaschäden aufkommen muss.

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