Kollision mit Fahrwassertonne Yacht vor Cuxhaven gesunken - Sieben Segler gerettet

Eine Yacht sinkt einige Seemeilen vor Cuxhaven, sieben Segler werden gerettet. Bei der Segel-Yacht handelt es sich um ein Schiff mit Historie.
12.08.2020, 12:07
Lesedauer: 1 Min
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Sieben Segler sind nach der Havarie ihres Schiffs vor Cuxhaven von Seenotrettern gerettet worden.

Die 15 Meter lange Segelyacht „Sharki“ war nach ersten Erkenntnissen vermutlich mit einer Fahrwassertonne kollidiert, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte.

Sie sank in der Nordsee und wurde in rund 16 Meter Tiefe per Sonar geortet, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Sie müsse geborgen werden. Das sei aber Sache des Eigentümers. Die Segler befanden sich auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland.

Eine Seglerin alarmierte die Seenotretter. Die von ihr angegebene Position befand sich mehrere Seemeilen vor Cuxhaven. Die Seenotretter informierten umliegende Schiffe und erhielten Rückmeldung von einem belgischen Frachter mit Sichtkontakt zu der Yacht. Der Frachter blieb bis zum Eintreffen der Retter in der Nähe.

Bei der gesunkenen Segel-Yacht mit dem Heimathafen Stettin (Polen) handelt es sich um die frühere „Rubin“, die Yacht von Hans-Otto Schümann, Hochsee-Segler aus Hamburg und langjähriger Präsident des Deutschen Segler-Verbandes. Er gewann 1973 mit dem Schiff den „Admiral's Cup“ - ein bis 2003 ausgetragener Segel-Wettbewerb für Hochseeyachten. 2014 starb er.

Die sieben Segler, vier Männer und drei Frauen, retteten sich zunächst auf eine Rettungsinsel. Die Seenotretter eilten mit zwei Rettungsbooten zu Hilfe. Zudem begab sich ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei Hamburg zum Unfallort. Die Segler blieben alle unverletzt. (dpa)

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